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Washington, D.C. - ein paar Tage zum Schluss

Dienstag, 22.September 1998:

Um 6:00 war ich wieder in D.C. Die 4h hierher hab ich nur gepennt. Der Railpass ist heut leider abgelaufen, hat aber viel Freude bereitet. Ich hab das auch mal durchgerechnet: in den vergangenen 15 Tagen hab ich volle 118h in Zügen verbracht.

(gesamt $30: $4 Burger King, $3 Frühstück, $2 U-Bahn, $16 Hostel plus -kram, $5 Snacks)


Mittwoch, 23.September 1998:

Eigentlich wollte ich mal schauen, ob man in D.C. nicht irgendwo gepflegt einkaufen gehen kann, musste aber feststellen: nö.
Stattdessen ging ich mich eben bilden, ins American History- und ins Natural Museum, hatte für letzteres leider nur wenig Zeit. Schade, die meisten Sehenswürdigkeiten hatte ich vor ein paar Tagen schon mit den drei anderen abgehakt. Im Hostel - das erste übrigens mit Triple-Bunks - gab’s abends Freibier.

(gesamt $55: $7,50 mistiges Kebab, $30,44 Fotos, $3 Snacks, $15 Hostel)

tommy in Washington: 3er-Betten im Hostel

Donnerstag, 24.September 1998:

Letzter Tag, aber das geht schon klar. Mit nem Zimmerkollegen wollte ich eigentlich emails checken gehen, wir haben aber die Bibliothek nicht gefunden. Also hab ich gegen 13:00 gemächlich ausgechecked und mich in den Flughafenbus geschwungen. Da gab’s noch nen Austauschstudenten aus Nürnberg, der in D.C. als Praktikant für einen Senator tätig war.

Auf’m Flughafen war ich mal wieder viel zu zeitig und musste fünf Stunden totschlagen.
Im Dunkeln flogen wir dann die Ostküste entlang, unten konnte man die Lichter New Yorks sehen, das war schon nicht schlecht. In London Heathrow war der nächste morgen nebelig, sind dort aber trotzdem gut und sicher gelandet. Von da ging’s nach FFM und dann mit dem Zug nach Halle. Der war so gepackt voll, dass ich 3h auf dem Gang sitzen durfte. Vielen Dank liebe DB! Erst gegen 19:00 wurde irgendwo ein Plätzchen frei. In Halle noch mal umsteigen und gegen 21:00 war ich wieder wohlbehalten in Leipzig.

(gesamt 77DM, Fahrscheine)




Epilog

Das war mein allererster größerer Trip, dazu noch mutterseelenallein. Aber trotz völliger Ahnungslosigkeit war so ein kalter Sprung ins Wasser wahrscheinlich das Beste, was ich jemals gemacht hab. Es hat mir nämlich erstmal gezeigt, dass es geht, dass es saumäßig Spaß macht, dass man irre viele Leute kennen lernen kann, und dass ich mich unterwegs am lebendigsten fühle.
Außerdem hat der Trip eine Entwicklung losgetreten, die bis heute meine Perspektive völlig umgekrempelt hat. Worum es im Leben geht, weiß ich zwar immer noch nicht, aber ich weiß wohl, dass einem jede Wahl offen steht.


Reisebericht-Kapitel:


1. New York
2. Chicago
3. New Orleans
4. Florida
5. Washington
6. Niagara Falls
7. Washington

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