Japan (Tokyo) zum Jahrtausendwechsel

Das war doch mal was.

Dass ich irgendwann mal auf die Insel käme, hätte ich nie gedacht. Dort ist alles so exorbitant teuer, dass eigentlich selbst mein BaFöG dafür nicht ausreicht. Aber es fügte sich so zusammen, dass Marcus für ein halbes Jahr ein Auslandssemester an einer Tokyoer Universität absolvierte und die ihm eine 10m˛-Wohnung zur Verfügung gestellt hatten, die er sich mit einem weiteren deutschen Studenten (dem Sebi nämlich) teilte. Für Tokyoer Verhältnisse war das Apartment von luxuriöser Größe, für uns alle würde es wahrscheinlich eng werden, aber die Chance für lau in Tokyo zu wohnen – und wenn’s in unserem Fall nur für zwei Wochen ist - bekommt man wohl auch nur einmal.

Wir flogen in zwei Teams. Stefan, Daggi und El von FFM und Bäumchen und ich ein paar Stunden später von Berlin aus. In Zürich, Swissairs Knotenpunkt, hätten sich beide Zubringerflüge getroffen und es wäre zusammen weitergegangen.


 
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