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Kap Arkona

immernoch 14.09.2010:
Auf der Fahrt über die neue Rügenbrücke klarte es langsam auf und ab und zu kam die Sonne durch. Wunderbar. Nun hieß es entscheiden wohin. So das erste Mal auf Rügen seit 20 Jahren - da kannte ich mich gar nicht aus. Also auf nach Glowe. Dort angekommen dachte ich, dass man einfach in Strandnähe parkt und dort kostenfrei Campen kann. Aber das geht dort nicht so wie gedacht. Parkplätze sind vorgegeben - aber Campen im Wohnmobil ist nicht erlaubt. Tagsüber stehen ist OK - mit Parkschein - Nachts geht gar nicht. Also fuhren wir bis nach Drewoldke und steuerten dort den Campingplatz "Drewoldke" an. Sehr modern und direkt am Strand. Obwohl ich nicht so Lust hatte den letzten verfügbaren freien Platz zu nehmen - probierten wir den Platz für eine Nacht aus.
An sich die Einrichtung - Toiletten und Küche usw. alles sauber - aber teuer. Für Platzmiete + Stromanschluss + 2 Erwachsene + Hund + Duschmarken bezahlten wir glaub ich 28€. Wir probierten unsere Sonnendach-Jalousie aus um sie dann gleich wieder einzukurbeln wegen dem Wind. Der Strand war nicht so berauschend. Eher steinig, glitschig und kein schöner Sand - also nichts für Kleinkinder - zu gefährlich.

15.09.2010:
Während ich die Duschmarken mit Manabu aufbrauchte wurde das Frühstück aufgetischt. Wir beschlossen zum Kap Arkona weiter nördlich zu fahren.

Dort angekommen - einem der touristischsten Punkte auf Rügen erwartet uns als "Busfahrer" der Busparkplatz mit einer Parkgebühr ich glaub 8 Euro - dafür hätte man dort aber auch im Wohnmopbil übernachten dürfen. Vom Parkplatz konnte man mit der Kap-Arkona-Bahn bis zum Kap fahren - wir bevorzugten es alles erstmal zu Fuß zu erkunden. Wirklich nett Touristisch aufgemacht hübsche Reet gedeckte Häuschen, Impisstuben, Freisitze, Trödelläden und ein kleiner Marktplatz. Gegen Mittag hatten wir uns bis zum eigentlichen Kap Arkona vorgekämpft. Eine Militärbunkerlanlage und zwei Leuchttürme sowie die Steilküste erwarteten uns. Wir kraxelten mit Kinderwagen den Weg die Steilküste hinab und wieder hinauf. Den Bunker und den Leutturm ersparten wir uns zugunsten einer Mittagspause in einem der Freisitze mit Bier und Fischbrötchen.
Anschließend freute sich unser Kleiner auf die "Zugfahrt" mit der Arkona-Bahn zurück bis zum Parkplatz.

Wir beschlossen nicht auf dem Arkona Parkplatz zu übernachten sondern uns was schöneres mit Aussicht zu suchen. Also fuhren wir die Küste entlang richtung Osten und hielten Ausschau nach einem geeigneten Stellpaltz. Nach mehreren Versuchen und Stops an ausgeschilderten Campinplatzen fanden wir neben dem "Grabhügel Magelowberg" bei dem Dorf Nipmerow ein schönes Plätzchen. Sackgasse, Windgeschützt aber mit Aussicht und keine Leute und andere Camper. Ein kleiner Spaziergang mit Brombeer sammeln und Reh Sichtung rundeten den Tag ab.

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