Die Geschichte der USA

Die „Native Americans“

4. Juli: Independence Day
4. Juli: Independence Day

Das heutige Amerika wurde 1783 mit der Beendigung des Unabhängigkeitskrieges gegründet. Doch bereits lange vor der christlichen Zeitrechnung kamen mongolische Siedler über die damalige Landzunge der Beringstraße auf den amerikanischen Kontinent. Nachdem das Festland sich vom asiatischen Kontinent trennte, teilten sich die Siedler, die fälschlicherweise als Indianer und nicht als Sibirianer bezeichnet werden, in verschiedene Stämme - den heutigen Indianerstämmen - auf. Im Nordwesten wurden sie Küstenfischer und in der großen Ebene des Westens Jäger und Sammler.

Einwanderer aus Europa

Die erste englische Kolonie entstand 1607 an der Küste des heutigen Virginias. Erst 1620 kamen die Pilgerväter mit der Mayflower von England nach Amerika, um das Gebiet um Massachusetts zu besiedeln. Eine Gruppe von Siedlern, die bereits vor 1607 nach Amerika aufbrach, verschwand auf dem Kontinent. Nachfolgende Siedler fanden lediglich deren leere Hütten vor.

Der Bürgerkrieg

Von 1861 bis 1865 wütete der amerikanische Bürgerkrieg. Die sieben Staaten im tiefen Süden bildeten ihren eigenen konföderierten Staat unter Jefferson Davis als Präsident und Richmond in Virginia als Hauptstadt. Der Sieg der Union im Norden 1865 stellte die Einheit der Nation sicher und befreite vier Millionen Männer und Frauen aus der Sklaverei.

Die Industrialisierung

Im Zeitalter der Industrialisierung zwischen 1877 und 1914 fanden viele Amerikaner Beschäftigungen an Fließbändern in Fabriken. Der Städtebau stieg rasant an, und auch an Einwanderern mangelte es nicht. In den 1880-er Jahren stieg die Einwanderungsrate auf fast fünf Millionen an und im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts waren es bereits 8,8 Millionen Immigranten, die ihr Glück in der Neuen Welt suchten.

Amerika im Krieg

Amerika war in viele internationale Kriege verwickelt oder unterstützte ausländische Nationen. Dazu gehören der Erste und Zweite Weltkrieg, der Krieg gegen Japan, Korea, Vietnam bis zum Irakkrieg. Während die USA nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges noch mit Russland alliierte, führten sie danach einen erbitterten Feldzug gegen den Kommunismus.

In der sogenannten McCarthy Ära in den 1950-er Jahren wurde mit allen Mitteln versucht, die kapitalistische Grundhaltung Amerikas gegen den Kommunismus zu verteidigen. Im eigenen Land fand eine regelrechte Hetzjagd gegen Menschen aus der Filmindustrie statt. Es wurden kommunistische “Botschaften” in den Filmen vermutet und jeder Verdächtige zu einer Anhörung vorgeladen. Es herrschte Denunziantentum in Hollywood! Wer andere als Kommunisten denunzierte - ob sie es waren oder nicht - ersparte sich so eine Haftstrafe. Tausende Kreative aus der Filmindustrie bekamen ein lebenslanges Arbeitsverbot in der Branche.

Widerstandsbewegung

Ab der 1960-er Jahre wurde das Land von einer Widerstandswelle überrollt - der „Counter Culture“. Studenten protestierten gegen schlechte Studienbedingungen und Rassendiskriminierung (so genannte „Sit-ins“), Martin Luther King und Malcom X riefen die schwarze Bevölkerung zu Demonstrationen auf.

Die bekanntesten Demonstrationen waren der Marsch nach Birmingham und der Marsch nach Washington. Überall im Land befreiten sich junge Leute vom kapitalistischen Gedankengut und träumten von einer Welt, die in Frieden lebt. Viele zogen gen Westen, nach San Francisco. Das Straßengebiet um Haight und Ashbury wurde von Hippies besiedelt, viele Proteste gegen den Vietnamkrieg fanden statt.

Einberufungsbescheide wurden verbrannt und die politische Gruppe der Chicago Five unter der Führung von Abbi Hoffmann bereitete Polizei und Staat viel Arbeit. Seinen Höhepunkt erreichte die Counter Culture Bewegung im August 1969 mit dem Woodstock Festival.

Aus den geplanten 20.000 Besuchern wurde über eine halbe Million. Die Organisatoren verzichteten letztlich auf die Einnahme von Eintrittsgeldern, da das Festival aus dem Ruder zu laufen schien. Die Künstler mussten eingeflogen werden, da alle Straßen meilenweit verstopft waren.

Diversität heißt die Devise heute

Das heutige Amerika ist von Diversität geprägt. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Zwischen Amerikanern und Europäern scheint ein Hass-Liebe zu bestehen. Viele Europäer stört die politische Einmischung der USA in ausländische Konflikte und hat ein - zu Unrecht - schlechtes Bild vom Amerikaner an sich.

Der Großteil ist aber zum Glück sehr amerikanophil, was der Absatz amerikanischer Produkte im Ausland bestätigt. Amerika ist weltweit eines der beliebtesten Reise- und Auswandererziele geworden.

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