Arbeiten in den USA

Job-Geschichten vom Tellerwäscher und so

Wenn es darum geht, einen Job zu finden, ist Amerika wirklich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Jedoch haben diese Aussichten einen Haken: Ohne Arbeitserlaubnis geht gar nichts! Immer wieder findet man Biografien von Menschen, die scheinbar einfach mal so nach New York oder Los Angeles geflogen sind und jetzt einer traumhaften Karriere nachgehen. Bis in die 80-er Jahre war es tatsächlich noch einfacher, lediglich mit der Begründung “Muttersprachler” für ein internationales (oder angeblich internationales) Unternehmen zu arbeiten. Die Zeiten haben sich aber dank Globalisierung und Wirtschaftskrise geändert.

Die grüne Karte hilft

Die Green Card Lottery ist der einfachste Weg, sich um eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung zu bewerben. Jedes Jahr werden 55.000 Green Cards weltweit verlost, der Bewerbungszeitraum liegt zwischen Oktober und Januar. Eine Bewerbung ist über die Homepage der US Botschaft möglich. Es müssen lediglich die persönlichen Daten in das Formular eingegeben und ein Foto hochgeladen werden. Die Teilnahme an der Green Card Lottery ist grundsätzlich kostenlos. Natürlich kann man sich auch an ein kostenpflichtiges Unternehmen wenden, das einen bei der Beantragung berät. Hierdurch steigern sich die Chancen auf eine Green Card jedoch nicht.

Firmen mit internationalen Standbeinen

Eine weitere gute Möglichkeit, um an eine Arbeitserlaubnis zu kommen, ist in Deutschland für ein Unternehmen mit Standorten in den USA zu arbeiten. Durch den internationalen Austausch innerhalb des Unternehmens ist der Erhalt einer Arbeitserlaubnis einfacher. Wer noch nicht für ein solches Unternehmen arbeitet, kann sich zum Beispiel an die Deutsch-Amerikanische Handelskammer in Los Angeles wenden. Dort besteht die Möglichkeit, gegen eine Gebühr eine aktuelle Liste mit Jobangeboten deutscher Unternehmen in den USA zu erhalten, sowie den Lebenslauf zur Weitergabe an diese Unternehmen einzureichen.

Das „Hire and Fire“ Prinzip

Natürlich gibt es auch viele Angebote in diversen Jobdatenbanken. Oft findet man im Bewerberprofil aber den Satz “must be eligible to work in the US“ (muss eine Arbeitserlaubnis für die USA haben). Auch sonst ist es nicht einfach, ein amerikanisches Unternehmen davon zu überzeugen, jemanden aus dem Ausland einzustellen. Viele Arbeitgeber kennen sich mit dem Visa-Prozedere für ausländische Mitarbeiter nicht aus und gehen automatisch von einem unnötigen Riesenaufwand aus.

Auch die „Hire and fire-Mentalität“ (Einstellen und Feuern) mit kurzen Kündigungsfristen führt zu einem schnelllebigeren Arbeitsmarkt als bei uns – die Messlatte ist hoch, um aus dem Ausland eine Anstellung in den USA zu finden.

Die Ausnahmen von der Regel – und der Anwalt als letzte Instanz

Alles Vorgenannte gilt natürlich nicht, wenn Du eine Kapazität auf deinem Gebiet bist. Falls du Quantenphysiker bist und die Lösung für den richtigen Umgang mit schwarzen Löchern gefunden hast, Spitzensportlerin oder nachweislich und erfolgreich Kunst betreibst, wirst du mit Kusshand aufgenommen. Auch wenn dir eine halbe Million Dollar zur Verfügung steht, die du in dein neu gegründetes Unternehmen in den USA investieren möchtest, bist du mehr als gern gesehen.

Nebst der Green Card Lottery besteht die Möglichkeit, einen Einwanderungsanwalt zu beauftragen. Die Kosten für einen solchen Anwalt können sich jedoch schnell auf mehrere Tausend Euro belaufen, ohne Erfolgsgarantie. Einen qualifizierten Anwalt erkennst Du daran, dass du vor Beauftragung eine realistische Einschätzung deiner Chancen bekommst. Empfehlenswert ist auch ein Blick in das Occupational Outlook Handbook der US Regierung. Dort findest Du zu jedem Beruf die aktuelle Beschreibung inklusive Anforderungen und Bedarf.

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