Transport in Thailand

Flugzeug

Fluglinien
www.thaiair.com
www.bangkokair.com
Englische Fahrpläne – State Railway of Thailand
www.railway.co.th/English
Deutsche Fahrplanübersicht, regelmäßig von Privatperson überarbeitet
www.thailand2000.de/Kursbuch
Eastern Oriental Express
www.orient-express.com/web/eoe

In Thailand gibt es mehr als 20 Flughäfen. Der wichtigste ist der internationale Großflughafen Bangkok-Suvarnabhumi. Die großen Fluggesellschaften des Landes sind Thai Airways und Bangkok Airways. Daneben existiert eine Reihe von “Billig-Airlines“ (z.B. Thai Air Asia, Nok Air, Orient Thai), die viele Inlandsziele abdecken.

 

Anreise nach Thailand

Mit dem Mietwagen

In Thailand herrscht Linksverkehr. Wenn dich das noch nicht abgeschreckt hat, wirst du spätestens beim Anblick des chaotischen Fahrstils auf ein Leihfahrzeug verzichten. Die Mutigen hingegen brauchen einen internationalen Führerschein, um sich ein Auto (oder Motorrad/ Moped) zu mieten. Zudem ist Vorsicht geboten, denn nicht alle Verleihfirmen bieten auch Versicherungspakete an. Gegebenenfalls zahlst du Beschädigungen aus eigener Tasche, so dass dir bei Rückgabe auch gerne mal Beulen angelastet werden, die das Fahrzeug bereits vorher zierten. Hier wird es dann brenzlig; denn wird neben dem Führerschein auch – wie oft verlangt – der Reisepass hinterlegt, behält der Verleiher diesen bei Streitigkeiten erst einmal ein. Gib daher niemals deinen Reisepass aus der Hand, sondern hinterlege notfalls deinen Personalausweis. Du solltest berücksichtigen, dass die Leihmotorräder, schon allein wegen ihrer Fahrtüchtigkeit, nicht für Langstrecken geeignet sind. Zudem begrenzt sich die Schutzausrüstung auf einen Helm, was das Verletzungsrisiko erhöht. Solltest du einen Unfall verschulden, deckt eine Haftpflichtversicherung meist nur einen Teil der Entschädigung für Personenschäden (des Unfallopfers), die nach thailändischem Recht mit bis zu 200 000 Baht vom Verursacher geleistet werden muss.

Bus

Das Busnetz quer durchs Land ist gut ausgebaut und wird von privaten und staatlichen Gesellschaften abgedeckt. Doch Bus ist nicht gleich Bus. Sie differieren stark in Fahrpreis und Ausstattung. Die Non-AC-Busse (keine Klimaanlage) der staatlichen Gesellschaft Transport Co. bringen dich zu einem niedrigen Preis in so ziemlich jede Stadt. Jedoch gibt es weder eine Toilette noch Essen an Board und du bist gut dran, wenn du nicht allzu hoch gewachsen bist. Denn Beinfreiheit ist in diesen Bussen ein Fremdwort. Zunehmend wird dieses Modell durch 2. Klasse-AC-Busse ersetzt, die zwar den Vorteil einer Klimaanlage bieten, jedoch ebenso wenig auf Großwüchsige eingestellt sind und auch keine Toilette haben. Deutlich angenehmer ist eine Reise im 1. Klasse-AC-Bus, der für längere Distanzen eingesetzt wird, jedoch circa doppelt so teuer wie die Reise im Non-AC-Bus ist. Klimaanlage, Toilette, Videounterhaltung und Getränke sowie kleine Mahlzeiten rechtfertigen allerdings den Preis. Wer es noch ein wenig bequemer braucht (Sitze), findet bei den privaten Busunternehmen die Kategorie VIP-Bus. Diese sind jedoch nicht vergleichbar mit den tatsächlichen VIP-24-Bussen der staatlichen Busgesellschaft, die mit lediglich 24 verstellbaren Sitzen und Beinfreiheit die komfortabelste Fortbewegungsmöglichkeit darstellen. Sie fahren von Bangkok aus durchs ganze Land und kommen vorwiegend bei Nachtfahrten zum Einsatz. Darüber hinaus findest du in Thailand auch Minibusse privater Unternehmen, die in Provinzstädten kürzere Strecken in umliegende Orte überbrücken.

In puncto Schnelligkeit bist du mit dem Bus eindeutig im Vorteil. Wenn du allerdings ausgeschlafen eine Nachtfahrt überstehen möchtest, könnte die Bahn die bessere Wahl sein.

Bahn

Für die Reise durchs Land gilt die Bahn als das sicherste Verkehrsmittel. Zudem bietet die State Railway of Thailand (SRT) ein dichtes Streckennetz, welches sich sternförmig von Bangkok aus in alle Himmelsrichtungen ausbreitet. Generell fahren die thailändischen Züge allerdings verhältnismäßig langsam. Der Reisekomfort unterscheidet sich je nach Reisestrecke und dem damit verbundenen Zugtyp. Nicht alle Züge befahren alle Strecken. Am komfortabelsten und schnellsten reist du im Express Diesel Railcar. Das hat jedoch auch seinen Preis. Dafür bekommst du Klimaanlage, zurückklappbare Sitze und Fertiggerichte am Platz geboten. Special Express Trains und Express Trains sind Schnellzüge, die teilweise klimatisierte Abteile in der ersten und zweiten Klasse sowie Schlafwagen haben. Manchmal gibt es auch eine dritte Klasse. Mit deutlich weniger Annehmlichkeiten kannst du in den Rapid Trains, Ordinary Trains und Diesel Railcars rechnen, die nur über eine dritte Klasse, oft mit Holzbänken, verfügen. Lediglich in Rapid Trains kannst du auch eine zweite Klasse und Schlafwagen finden. Zudem sind bei den letztgenannten Zügen Verspätungen keine Seltenheit, da sie anderen Zügen die Vorfahrt lassen müssen. Für Langstrecken- und Nachtfahrten solltest du dir also gut überlegen, was du dir zumuten willst. Als Erleichterung für Touristen kann man an vielen Bahnhofsschaltern englischsprachige Fahrpläne erhalten. Auf der Seite der Eisenbahngesellschaft findest du eine englische Fahrplanübersicht als PDF. Allerdings sind hier einige lokale Züge nicht gelistet.

Noch ein Tipp: Wenn Geld für dich kein Problem ist und du den maximalen Erlebnisfaktor suchst, bietet dir der Eastern Oriental Express über 2000 km von Bangkok nach Singapur eine Fahrt der Luxusklasse. Allerdings solltest du dafür mindestens 1700 Euro bereithalten.

Vor Ort von A nach B

Der öffentliche Transport ist durch eine Vielfalt an illustren Vehikeln abgedeckt, deren Vorkommen je nach Region bzw. Ortsgröße differiert. Ganz klassisch bringt dich der Stadtbus oder ein Taxi ans Ziel. Wobei Taxen fast nur in Bangkok (und dann auch nicht immer) mit Taxametern bestückt sind, so dass der Fahrpreis vor Fahrtantritt verhandelt wird. Wer etwas mehr Abenteuer braucht, sollte Samlors, Tuk-Tuks und Songthaews nutzen. Ein Samlor ist eine Fahrradrikscha für zwei Personen, während es sich bei Tuk-Tuks um dreirädrige Motorräder handelt, die ebenfalls zwei Passagieren Platz bieten. Für beide Transportmittel musst du dich vorher mit dem Fahrer über den Preis einigen. Songthaews sind kleine Pickups, deren meist überdachte Ladefläche zwei einander gegenüberstehende Sitzbänke hat. Sie fahren unter Umständen nach sehr unterschiedlichen Prinzipien: die Fahrzeuge werden für feste Strecken zum Einheitstarif eingesetzt (besonders in größeren Städten) oder fahren zu bestimmten Zeiten mit festem Startpunkt gezielt Orte in der Umgebung an, wofür entfernungsabhängige Festpreise berechnet werden. Auch ist es möglich, dass Songthaews quer durch die Stadt fahren und sich Fahrgäste suchen.

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