Studieren in Simbabwe

Studieren in Südafrika

Das simbabwische Bildungssystem ist stark unterfinanziert und daher relativ schlecht. Während der Wirtschaftskrise kam der gesamte Bildungssektor zum Erliegen und seither wird ums Überleben gekämpft. Seit Bildung der Übergangsregierung in 2008 kann man eine leichte Besserung erkennen, auch weil ausländische Hilfe das Land erreicht. Selbst wenn Räume und Dozenten zur Verfügung stehen, findet oft kein Unterricht statt, da Dozenten und Studenten häufig streiken. Die Universitäten sind Austragungsort politischer Debatten geworden.

Aufbau des Bildungssystems

Das Schulwesen Simbabwes ist teilweise katastrophal. Es gibt keine Bücher, keine Räume und nur wenige und schlecht qualifizierte Lehrer. Viele Kinder schaffen es aufgrund der weiten Entfernung kaum zur nächstgelegenen Schule. Auf dem Land ist die Analphabetisierungsrate daher besonders hoch. Aufgrund der hohen HIV-Rate im Land gibt es immer mehr AIDS-Waisen, die bereits im Kindesalter arbeiten müssen und die Schule daher nicht besuchen können.

Früher wurde es Schülern und Studenten einfach gemacht, nach Europa auszuwandern um dort zu studieren oder zu arbeiten. Im Jahre 2003 hat die simbabwische Regierung aber alle Schulabschlüsse abgeschafft, die in Großbritannien anerkannt wurden. Dadurch wird den Simbabwern der Weg nach Europa erschwert.

Die größte Uni des Landes ist die University of Zimbabwe in Harare. Sie ist mit rund 10000 Studenten in zehn Fakultäten heillos überfüllt und überfordert. Es gibt kaum Geld für Bücher und Labore. Die Situation zum Forschen und Lehren ist schlecht. Weitere Unis bzw. Fachhochschulen sind in Harare, Masvingo, Gweru, Mutare, Chinhoyi, Bindura und Bulawayo.

Vorbereitung auf ein Studium

Solltest du dich trotz oder gerade aufgrund der Situation zum Studieren in Simbabwe entscheiden, musst du einige Vorkehrungen treffen. Dazu zählt die Frage, wie du dein Studium finanzieren möchtest. Studentenjobs sind rar und schlecht bezahlt. DAAD und Auslands-BaföG können dabei eine Hilfe sein. Eine gute Auslandskrankenversicherung, die auch den Rücktransport nach Europa gewährleistet, ist aufgrund der schlechten medizinischen Versorgung im Land, empfehlenswert. Ebenso ist es ratsam sich bereits vor dem Auslandsaufenthalt mit notwendiger Fachliteratur auszustatten, da die Auswahl vor Ort begrenzt ist und du von der Uni selbst nichts erwarten solltest.

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