Flora und Fauna in Simbabwe

Flora

Das Land ist fast ausschließlich von Trockensavanne bedeckt. Nach der Regenzeit ist das Gras dort grün, dicht und bis zu zwei Meter hoch. Exemplare der Schirmakazie und des Affenbrotbaums stechen aus dieser Landschaft immer wieder hervor. Der Affenbrotbaum kann extrem viel Wasser speichern und übersteht daher problemlos die Trockenzeit. Diese Bäume werden mit bis zu 1000 Jahren sehr alt.

Neben den Trockensavannen gibt es auch einige lichte Miombo-Trockenwälder, in denen die vorherrschenden Bäume zu den Gattungen Brachystegia, Isoberlinia und Julbernardia gehören. Die Bäume sind schirmförmig und haben gefiederte Blätter. Charakteristisch ist auch der Mopanebaum mit seinen typisch gespaltenen Blättern. Die Bäume stehen in einem lockeren Wald und es gibt wenig Unterholz und Gräser. In der Trockenzeit kommt es immer wieder zu Bränden, die meist durch den Menschen ausgelöst werden. Sie sind in gewissem Maße aber wichtig für die Wälder und dienen der Verjüngung. Diese Miombo-Wälder findest du vor allem in den Nationalparks im Westen des Landes. Außerhalb der Parks werden sie durch den übermäßigen Tabakanbau gefährdet.

Insgesamt ist die Vegetation im ganzen Land recht einheitlich. In den Bergen gibt es noch kleine Überreste tropischer Wälder. Inmitten der vorherrschenden Savanne findest du immer wieder Euphorbien. Dies sind die "Kakteen" Afrikas. Wildblumen blühen von September bis November. Im Oktober prägen lila blühende Jacaranda-Bäume das Stadtbild Harares und Bulawayos.

Fauna

Auf einer Safari kannst du den typischen Säugern Afrikas begegnen: Elefanten, Giraffen, Zebras, Antilopen, Nashörnern, Hyänen, Schakalen, Affen und Büffeln. Großkatzen sind mit Löwen, Leoparden und Geparden vertreten. All diesen imposanten Tieren wirst du aber fast nur in den Nationalparks oder Naturreservaten begegnen. Zu den seltenen und nur in Simbabwe vorkommenden Arten gehören die Nyala-Antilope, der Königsgepard und die Weißkehlmeerkatzen mit ihren verschiedenen Unterarten. Die seltenen Spitzmaulnashörner siehst du am ehesten im Matobo-Nationalpark. Besonders viele Tiere kann man im Hwange-Nationalpark sehen. In diesem wie auch in vielen anderen Parks gibt es riesige Elefantenpopulationen. Elefanten gehören neben den Menschen zu den Tieren, die ihren Lebensraum extrem verändern und sogar zerstören. Wenn die Gruppen allerdings klein sind und umherziehen können, hat das "Abholzen" und Zertrampeln einen positiven Einfluss auf die Landschaft. Durch die Über-Populationen in den Nationalparks wandelt sich dieser positive allerdings in einen negativen Effekt für die Umwelt.

Nicht nur die afrikanischen Großsäuger sind beeindruckend. Auch Reptilien nehmen riesige Ausmaße an. Warane werden bis zu zwei Metern lang. Es gibt nicht nur welche, die sich in der Savanne wohl fühlen. Auch im Wasser können dir diese urzeitlichen Tiere begegnen. Afrikanische Gewässer solltest du in der Regel nie betreten, da überall Krokodile auf Beute lauern. Aber nicht nur Krokodile, sondern auch gemütlich aussehende Flusspferde können dir gefährlich werden. Vor allem nachts und in den Abendstunden verlassen sie das Wasser und gehen an Land auf Nahrungssuche. Diese Tiere sind schnell reizbar und reagieren sehr aggressiv. Sie sind können daher für den Menschen gefährlicher als Löwen werden.

In Simbabwe gibt es zahlreiche Vogelarten. Darunter sind beispielsweise Flamingos, die vor allem am Kariba-See leben. Im Matobo-Nationalpark kommt ein Drittel aller weltweit vorkommenden Adlerarten vor. Aber auch außerhalb der Parks kannst du eine Vielfalt an Vögeln beobachten. Zu den Highlights gehören neben den genannten Webervögel, Strauße, Geier, Rallen, Schwalben, Schnäpper, Prachtfinken, Perlhühner und Bülbüls.

Zu den Vertretern der Insekten gehören zahlreiche Schmetterlingsarten, darunter der Kleine Monarch und der Zitrusschwalbenschwanz. Imposante Stabinsekten und Tausendfüßer können dich ebenfalls überraschen. Es gibt aber auch viele Mücken, die Krankheiten wie Malaria und die Schlafkrankheit übertragen können. Daher solltest du auf helle und lange Kleidung achten, wenn du in Gebieten mit Malaria-Gefahr unterwegs bist.

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Simbabwe


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