Bloß nicht! Tipps für Simbabwe

Insgesamt gelten die gleichen Höflichkeitsregeln wie in Deutschland: also gutes Benehmen im Restaurant, Persönlichkeitsrechte beachten und "Gentleman" sein.

Essen

In Simbabwe wird es nicht gern gesehen, wenn du die linke Hand zum Essen benutzt. Diese ist für hygienische Handlungen gedacht.

Fotos

Du darfst keine Fotos von Militäranlagen, Polizisten, Soldaten, Demonstrationen und sicherheitsrelevanten Einrichtungen machen. Zu letzterem gehören nicht nur Flughäfen und Brücken, sondern auch Regierungsgebäude.

Gesundheit

Achte während deines gesamten Aufenthaltes in Simbabwe auf ausreichend Hygiene. Trinke nur Wasser sicherer Herkunft und mit versiegeltem Verschluss. Wasche dir bei jeder Gelegenheit die Hände gründlich mit Seife. Cholera und Typhus sind keine Seltenheit. Achte ebenfalls auf lange und helle Kleidung um Mückenstichen und damit der Gefahr von Malaria und Schlafkrankheit aus dem Weg zu gehen. HIV ist ebenfalls ein weitverbreitetes Problem und daher solltest du ausschließlich geschützten Geschlechtsverkehr haben!

Homosexualität

Homosexuelle Handlungen sind streng verboten. Ihr werdet für Händchenhalten, Küssen, Umarmungen und sonstige Handlungen nicht nur vom Staat (zum Teil sogar mit Gefängnisstrafen), sondern auch von Einheimischen bestraft. Simbabwer verurteilen homosexuelle Handlungen stark und sie schrecken nicht davor zurück, euch anzugreifen.

Individualtouristen

Wenn du als Individualtourist unterwegs bist, solltest du Nachtfahrten unbedingt meiden. Das Auswärtige Amt empfiehlt ebenfalls, die Hauptstraßen nicht zu verlassen. Wenn du platte oder zerstochene Reifen hast, lasse sie an der nächsten Tankstelle wechseln. Es gibt Berichte, dass Touristen überfallen und beraubt werden, sobald sie ihr Auto für den Reifenwechsel verlassen hatten.

Journalismus

Ohne staatliche Akkreditierung ist es nicht erlaubt, journalistisch zu arbeiten. Dazu zählen auch scheinbar harmlose Gespräche mit Einheimischen (zum Beispiel, wenn sie am Rande einer Demonstration stattfinden), Fotografieren von Menschenansammlungen und das Verfassen von politisch brisanten (Reise-) Berichten. All diese Handlungen können als illegale journalistische Tätigkeit aufgefasst werden.

Polizei und Sicherheitskräfte

Du wirst relativ viele Sicherheitskräfte und Polizisten sehen. Leider kannst du in einer brenzligen Situation, zum Beispiel bei Demonstrationen, nicht immer auf deren Hilfe zählen. Viele haben Angst, sich gegen ihre Mitbürger zu stellen, auch wenn sie im Unrecht sind und du im Recht bist.

Sicherheit

Die Kriminalität im Land ist aufgrund der schwierigen politischen und wirtschaftlichen Lage hoch. Die Menschen sind sehr arm und suchen einen Weg, um zu Überleben. Reich aussehende und naive Touristen sind da oft ein beliebtes Ziel. Meide es daher, allein (vor allem als Frau) unterwegs zu sein, vermeide Touren nach Einbruch der Dunkelheit und vermeide entlegene Gebiete sowie Menschenansammlungen (Demonstrationen) in den Innenstädten. Es gibt nicht nur kleine Diebe, die es auf deine Handtasche abgesehen haben. Auch Einbrüche und gefährliche Raubüberfälle gehören zum Alltag. Pass also auf, dass keine Wertegegenstände offen im Auto herumliegen und du dich nicht in einem unsichereren Gebiet aufhältst. Entlang der Touristenrouten sind die Menschen aber meist freundlich und hilfsbereit, da sie wissen wie viel vom Tourismus abhängt.

Tanken

Lasse keine Tankstelle aus. In Simbabwe gibt es oft Engpässe an Treibstoff. Wenn du also eine Tankstelle siehst, tanke unbedingt voll.

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Simbabwe


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