Die Geschichte der Schweiz

Die Geschichte der Schweiz spiegelt sich in malerischen Altstädten, Schlössern und Burgen wieder, denn diese architektonischen Glanzpunkte sind Zeuge der kulturellen Vergangenheit des Landes. "Augusta Raurica" ist eine 2000 Jahre alte Siedlung bei Basel und gleichzeitig die besterhaltene römische Stadt nördlich der Alpen. Wenn du einen Einblick in die Spätantike erhalten willst, findest du im dort ansässigen Museum wertvolle Fundstücke und Silberschätze, alte Tierrassen, Stadtüberreste und Gegenstände des täglichen Bedarfs der Römer.

Bei einer Besichtigung der Wehranlagen von Bellinzona und der nahe gelegenen Burgen, Türme und Mauern erlebt man mittelalterliche Baukunst hautnah. Und auch die Stadt Genf hat eine geschichtsträchtige Bedeutung: denn hier befindet sich nicht nur das Büro der Vereinten Nationen, sondern auch der UN-Menschenrechtsrat. Wenn du das Bilderbuchstädtchen Gruyères besuchst, dessen Ortsbild noch immer vom Mittelalter geprägt ist ,triffst du unweigerlich auf eine 800-jährige regionale Geschichte und Kultur. Ein Schloss aus dem 18. Jahrhundert erzählt von architektonischen Meisterleistungen, Geschichte und Kultur aus acht Jahrhunderten.

Die Entwicklung des Staates

Die geschichtliche Entwicklung der Schweiz steht eng im Zusammenhang mit den benachbarten Staaten. Schließlich kämpften deren Völker und Staaten entschlossen um die heutige Alpenrepublik. Nicht nur die Alemannen und Römer, sondern auch die Österreich-Ungarn, Habsburger und Franzosen wollten das Gebiet für sich vereinnahmen. Während sich der Bundesstaat Schweiz heute aus 26 Kantonen zusammensetzt, so bestand er zunächst über Jahrhunderte hinweg aus den drei Urkantonen Uri, Unterwalden und Schwyz. Angesichts unterschiedlicher Interessen und einem beharrlichen Kräftemessen, drohte dieser lose Staatenbund immer wieder auseinanderzubrechen. Erst mit der bundesstaatlichen Verfassung von 1848 erklärten sich die Kantone zur Zusammenarbeit bereit. Seither kam die wirtschaftliche Entwicklung des Landes richtig in Schwung.

Jüngste Vergangenheit und Gegenwart

Im 20. Jahrhundert wurden die großen Hoffnungen der Schweiz auf Friede und Wohlstand mit dem Ersten und Zweiten Weltkrieg je zerstört. Obwohl die Schweiz als eines von wenigen Ländern Europas von kriegerischen Handlungen weitgehend verschont blieb, geriet das Land mit seiner stark beschränkten Flüchtlingspolitik in die Kritik. Inzwischen steht die Schweiz unter dem Zeichen eines nahezu unbegrenzten Wirtschaftswachstums. Doch die freiheitliche Wohlstandsgesellschaft hat angesichts anhaltender Umweltprobleme auch ihre Schattenseite.

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