Schweiz - Einwohner und Religionen

In der Schweiz leben durchschnittlich etwa 173 Menschen pro Quadratkilometer. Damit ist unser Nachbarland eines der am dichtesten bevölkerten Länder unserer Erde. Etwa 68% aller Schweizer leben in der Stadt.

Menschen und ethnische Gruppen

Bekanntermaßen verbindet die Schweiz die deutsche, französische, italienische und rätoromanische Sprach- und Kulturgesellschaft. Doch auch außerhalb der genannten Einflüsse gibt es einen recht hohen Ausländeranteil in der Schweiz, der die Kultur des Landes bereichert.

Im europäischen Vergleich gehört die Schweiz sogar zu jenen Ländern, die die höchsten Ausländeranteile besitzen (2004 waren in der Schweiz 21,8% der Bevölkerung Ausländer). Der verhältnismäßig hohe Prozentsatz ist vor allem der zurückhaltenden Einbürgerungspraxis der Schweizer Behörden geschuldet. Oft leben die ausländischen Staatsangehörigen bereits in der zweiten oder sogar dritten Generation im Land. Die meisten Menschen aus dem Ausland, die in der Schweiz leben, sind Einwanderer aus dem ehemaligen Jugoslawien, Italiener, Portugiesen und Franzosen.

Die Ansiedlung der drei historischen Bevölkerungsgruppen der Schweiz hängt natürlich eng zusammen mit den geografischen Grenzen ihres Ursprungslandes. So lebt die französischsprachige Bevölkerung in der Westschweiz in den Kantonen Jura, Genf und Fribourg, während die Italiener sich eher im Südosten des Landes, in Tessin, angesiedelt haben. Die Rätoromanen leben in der südlichen Zentralschweiz in Graubünden und Uri. Im Norden der Zentral- und Ostschweiz, unmittelbar an den Grenzen zu Österreich und Deutschland gelegen, liegen unter anderem die deutschsprachigen Gemeinden Bern, Basel und Zürich.

Religionen

Religionen in der Schweiz:
www.religionenschweiz.ch/religionen.html

In der Schweiz gibt es eine Vielzahl von alten sowie neuen religiösen Bewegungen. Die religiöse Vielgestaltigkeit hängt natürlich eng mit dem Multikulturalismus des Landes zusammen. Doch erst in den letzten Jahren ist die religiöse Vielfalt verstärkt in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Abgesehen von der Vielzahl christlicher Kirchen gibt es verteilt auf die ganze Schweiz buddhistische Klöster, jüdische Synagogen, muslimische Moscheen sowie hinduistische Tempel, die auch aus architektonischer Sicht oft eine Augenweide sind.

Die römisch-katholische Kirche bildet mit einem Anteil von 41,8% der Gläubigen die größte Glaubensgemeinschaft in unserem Nachbarland, gefolgt von der evangelisch-reformierten Kirche (33%). Die beiden Landeskirchen mussten jedoch vor allem seit 1990 große Mitgliederverluste hinnehmen. Der Anteil der islamischen Glaubensgemeinschaften beträgt in der Schweiz etwa 4,3%. Weiterhin leben 0,3% Buddhisten, 0,4% Hindus und 0,2% Juden im Land. Die christlich-orthodoxe Kirche vereint etwa 1,8% der Gläubigen und die Christkatholische Kirche zählt knapp 0,2% aller in der Schweiz lebenden Menschen. 11,1% aller Schweizer bezeichnen sich als ungläubig.

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