Bloß nicht! Tipps für die Schweiz

Wie viel einfacher ist es, im alltäglichen Leben klar zu kommen, wenn man ein paar einfache Benimmregeln beachtet. Für die Schweiz haben wir ein paar zusammengestellt, die dir das (Zusammen-)Leben leichter machen können.

Recycling

In der Schweiz ist es absolut verpönt, wenn Menschen ihren Abfall einfach achtlos wegwerfen. Deshalb gibt es eine große Anzahl von Abfallbehältern, die auch du unbedingt nutzen solltest, um keine bösen Blicke zu ernten. Auch auf die Mülltrennung wird großer Wert gelegt, denn das Recycling von Verpackungen wird hier immer wieder scharf diskutiert.

Im Restaurant

Bloß nicht! Gepflogenheiten in der Schweiz

Je nachdem, in welchem Kanton du dich befindest, solltest du dich auch an die entsprechenden Tischsitten halten. Im Norden und Osten der Schweiz gelten demnach deutsche Tischsitten, während man in der Westschweiz französisch speist und im Süden des Landes, also dem Kanton Tessin, Rücksicht auf italienische Einflüsse beim Essen genommen wird. Auch wenn dich die doch recht gehobenen Preise in Schweizer Restaurants überraschen werden, so solltest du dich nie in der Öffentlichkeit darüber echauffieren.

Das bekannte Käsefondue ist zwar eines der Schweizer Nationalgerichte, doch im Sommer sollte man auf flüssigen Käse wahrlich verzichten. Schweizer essen diese Delikatesse ausschließlich in der kühlen Jahreszeit und der Kellner wird sich wohl sogar dagegen verwehren, diese Spezialität in der prallen Sommerhitze zu servieren.

Wild campen

Das Zelten und Campen in freier Landschaft ist in der Schweiz streng untersagt. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit einer saftigen Strafe rechnen. Weil es in der Vergangenheit immer wieder zu Verstößen gekommen ist, haben die Behörden inzwischen ein ganz besonderes Auge auf Camper abseits der dafür vorgesehenen Plätze gelegt. Auch das Abstellen eines Wohnmobils am Straßenrand gilt als Vergehen. Also: Im Vorfeld immer informieren, wo die entsprechenden Park- und Campingplätze liegen!

Schweizerdeutsch

Schweizerdeutsch ist ein ganz besonderer Dialekt und gar nicht so einfach zu sprechen. Deshalb solltest du es dir verkneifen, Schweizerdeutsch zu imitieren oder gar nachzuäffen, denn du würdest dich nur blamieren. Stattdessen kannst du ruhig mal lobend erwähnen, wie viele Sprachen die Schweizer sprechen können. Denn die meisten sprechen nicht nur Hochdeutsch als erste Fremdsprache, sondern auch ein ausgezeichnetes Französisch und Italienisch.

Auch wenn die Schweizer zu den sogenannten Verniedlichungsformen neigen und gern ein "li" an jedes erdenkliche Wort anfügen, so gibt es auch hier einige Ausnahmen: zum Einfrankenstück würde ein Schweizer zum Beispiel nie "Fränkli" sagen und deshalb solltest du es dir lieber verkneifen zu derartigen Wortspielen zu greifen.

Einen guten Eindruck machst du in der Schweiz dann, wenn du dich mit dem politischen System des Landes vertraut machst, dir viel Mühe gibst, das Schweizerdeutsch ohne großes Nachfragen zu verstehen und den Schweizer und seinen Dialekt ernstnimmst. Erkläre nie in der Öffentlichkeit, dass du die Schweizer und ihre Mundart niedlich findest! Bei der Verabschiedung ist es sympathisch, wenn du mit einem "ciao zusammen" in die Runde winkst.

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