Arbeiten in Schweden

Arbeiten in Schweden

Mehrwertsteuer in Schweden: 25%
Seite der schwedischen Steuerbehörde (auch Englisch und Deutsch einstellbar)
www.skatteverket.sec
Seite schwedisches Arbeitsamt (Sprache einstellbar):
www.arbetsformedlingen.se
EURES-Portal (Sprache einstellbar):
ec.europa.eu/eures/
Stepstone Schweden (Jobportal)
www.stepstone.se

Ausländische Arbeitnehmer sind in Schweden vor allem in hochqualifizierten und spezialisierten Berufen gefragt. Gesucht werden beispielsweise Fachkräfte für Informatik und Maschinenbau aber auch in den Gesundheitsberufen (Ärzte, Krankenschwestern/Pfleger). In anderen Bereichen ist es hingegen sehr viel schwieriger einen Arbeitsplatz zu bekommen.

Sobald du in Schweden arbeitest, bist du genauso steuerpflichtig wie jeder andere Bewohner des Landes, profitierst aber auch vom gesamten Sozialsystem. Die zu zahlenden Steuern sind vergleichsweise hoch, dafür fallen für Arbeitnehmer kaum Sozialversicherungsbeiträge an, da diese größtenteils von den Arbeitgebern bzw. vom Staat finanziert werden. Die Arbeitslosenversicherung funktioniert anders als In Deutschland und es ist ratsam sich privat gegen Arbeitslosigkeit zu versichern.

Die Krankenversicherung ist in der Sozialversicherung enthalten und staatlich organisiert. Sie finanziert sich über die Einkommenssteuer und Abgaben des Arbeitgebers und deckt Kosten für Arztbesuche, Behandlungen und ähnliches ab. Jedoch musst du immer Selbstbeteiligungen leisten, auch bei dem Kauf von Medikamenten, wobei es für die Zuzahlungen jedoch eine Obergrenze gibt. Nicht eingeschlossen in der Krankenversicherung sind Kosten, die durch Zahnarztbesuche anfallen.

Der Lebensstandard Schwedens gilt als vergleichsweise hoch. Gleiches gilt jedoch auch für die Lebenshaltungskosten. So ist etwa die Mehrwertsteuer höher als in Deutschland. Allerdings gelten beispielsweise für Lebensmittel reduzierte Steuersätze. Das Gehaltsniveau unterscheidet sich je nach Berufsgruppe und kann verglichen mit deutschen Gehältern sowohl darüber als auch darunter liegen. Der Verdienst ist in den großen Städten in der Regel höher als auf dem Land.

Bevor du dich dazu entschließt langfristig in Schweden zu leben und zu arbeiten solltest du dich zuvor mit dem Leben dort, vor allem mit dem schwedischen Winter vertraut machen, um zu sehen ob es das Richtige für dich ist.

Voraussetzungen und Genehmigungen

Als Bürger der EU benötigst du keine Aufenthaltserlaubnis wenn du in Schweden leben bzw. arbeiten möchtest. Bleibst du länger als drei Monate, musst du dich jedoch beim Migrationsamt registrieren lassen. Mehr Informationen dazu findest du in der Rubrik „Visum und Zollbestimmungen“.

Eine wichtige Voraussetzung bei der Suche nach einem Arbeitsplatz sind gute Schwedischkenntnisse. Fehlen diese, ist es deutlich schwieriger, einen Job zu finden. In einigen Bereichen ist es auch möglich mit Englischkenntnissen einen Arbeitsplatz zu finden, doch auch hier wird man um das Erlernen der Landessprache früher oder später nicht herum kommen.

Stellensuche

Gute Sprachkenntnisse erleichtern auch die Stellensuche um ein Vielfaches. Im Internet gibt es zahlreiche schwedische Jobportale, doch auch auf deutschen Seiten wie etwa bei der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit wirst du fündig. Zudem kannst du dich an die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit wenden und dich über deine Möglichkeiten informieren.

Stellenangebote findest du auch in den schwedischen Zeitungen. Zudem ist es möglich, sich direkt bei Unternehmen zu bewerben. Generell ist die Suche nach einem Arbeitsplatz einfacher, wenn du bereits vor Ort bist, denn dann kannst du dich auch an ein schwedisches Arbeitsamt wenden und dich bei deiner Suche unterstützen lassen.

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