Russland: Geographie

Baikalsee, Russland
Der Baikalsee ist der tiefste Süßwassersee der Erde.

Mit über 17 Millionen km² ist Russland der größte Staat der Welt. Um eine bessere Vorstellung von der Größe zu bekommen: Russland ist etwa 47 mal größer als Deutschland, etwa 2 mal so groß wie Australien und entspricht etwa der Größe Lateinamerikas.Drei Viertel der Gesamtfläche liegt in Asien, das restliche Viertel gehört zu Europa.

Die Russische Föderation erstreckt sich 9000 Kilometer in der Länge (von West nach Ost) und 5000 Kilometer in der Breite (von Norden nach Süden). Dabei kann es vierzehn Nachbarstaaten zählen: Aserbaidschan, China, Estland, Finnland, Georgien, Kasachstan, Lettland, Litauen, Mongolei, Nordkorea, Norwegen, Polen, Ukraine und Weißrussland. Politisch ist das Land in acht Föderationskreise aufgeteilt.

Südrussland

Das Schwarze Meer, die Mineralbäder im Nordkaukasus und die Skigebiete am über 5600 Meter hohen Elbrus sind nur einige der touristischen Highlights Südrusslands. Für Aktivurlauber bietet die Natur ihrer artenreichen Flora und Fauna wunderbare Möglichkeiten zum Radfahren, Wandern oder Skifahren.

Am Schwarzen Meer bieten die Kurorte mit langen Stränden, gutem Wetter und sommerlichen Temperaturen ähnliche Verhältnisse wie italienische Badeorte am Mittelmeer. Die saubere Luft und die Mineralbäder (beispielsweise in Jessentuki, Kislowodsk und Schelesnowodsk) laden zur Erholung ein.

Nordrussland

Ein “Must see“ des Nordens ist Sankt Petersburg. Die Stadt mit seiner barock-klassizistischen Architektur hat allerlei Sehenswürdigkeiten für interessierte Touristen: Die Isaaks-Kathedrale, die Peter-Paul-Festung oder das Russische Museum mit einer umfangreichen Sammlung an russischen Kunstgegenständen.

Auch für Angler hat die Region mit den etwa 60.000 Seen einiges zu bieten. Die Wälder sind die Heimat von Elchen, Braunbären, Rotfüchsen und Polarfüchsen.

Ural

Die Gebirgskette stellt die Grenze zwischen dem europäischen und dem asiatischen Teil Russlands dar. Das an Bodenschätzen reiche Gebiet ist besonders im Süden für Touristen interessant: Spektakuläre Felsen, tiefe Schluchten und die Pflanzenwelt sind für Aktivurlauber ein Paradies. Kanu fahren, Raftingtouren und sogar noch das Skifahren im April sind hier möglich.

Sibirien

Kalt und eisig ist es in Sibirien, aber für Touristen noch lange nicht uninteressant! Ein Besuch im Sommer verlangt immer noch einige Pullover im Koffer, aber eine Reise kann sich durchaus lohnen. Neben Bodenschätzen, unberührten Gebieten und üppigen Wäldern gibt es mit dem Kunstmuseum von Irkutsk eine umfangreiche Gemäldesammlung, mit der bewundernswerten Erlöserkirche in Irkutsk und der Vulkanlandschaft auf der Halbinsel Kamtschatka einiges zu besichtigen.

Auf der Halbinsel Kamtschatka gibt es beeindruckende Geysire und 29 aktive, sowie zahlreiche inaktive Vulkane.

Vulkan Kljutschewskaja Sopka auf Kamtschatka, Russland
Der Vulkan Kljutschewskaja Sopka auf Kamtschatka

Wolga

Die Wolga ist über 3500km lang und endet im Kaspischen Meer. Am Ufer des Stromes finden sich Wiesen, Felder und idyllische Dörfer. Auch bedeutende Städte wie Nischnij Nowgorod, Saratow oder Wolgograd liegen an der Wolga. Bei einer Schifffahrt kannst du die vorbeistreifende Umgebung bewundern.

Das Wolga-Delta ist ebenfalls ein Blick wert: Über 800 Arme fließen in das Kaspische Meer. Etliche Seen und eine reiche Tier- und Pflanzenwelt machen das Delta zu einem beliebten Ausflugsziel.

Mit einer eindrucksvollen Altstadt, Museen, zahlreichen Kirchen und der wegen der Ballettgruppe berühmten Oper ist auch Nischnij Nowgorod ein beliebtes Ausflugsziel.

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