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Essen und Trinken in Peru

Essen und Trinken in Ecuador

Peru ist ein Land zahlreicher Spezialitäten. Jeder noch so kleine Ort in den Anden hat eigene Gerichte, wobei Kartoffeln häufig als wichtigste Grundlage dienen. Peru rühmt sich mehr als 4.000 verschiedener Sorten Kartoffeln. Lange Zeit beherrschte die Fusionsküche peruanische Restaurants – spanische Reisspeisen mit Aromen der Amazonasregion, schmackhafte Andengerichte auf Basis asiatischer Brattechniken. In den letzten zehn Jahren kam es jedoch zu einer kulinarischen Renaissance, bei junge, experimentierfreudige Köche, allen voran Gáston Acurio, traditionelle Gerichte wie “Cuy“ (Meerschweinchen) oder “Quinoa“ neu interpretierten und in die Spitzenrestaurants brachten.

Peruaner beginnen den Tag meist mit Brot, Kaffee oder Tee, Maisbrei oder Sandwiches. Zahlreiche Restaurants bieten aber auch eine größere Auswahl an. Die Hauptmahlzeit des Tages bildet ab 13 Uhr das “almuerzo“ (Mittagessen). Am besten beraten bist du mit den üppigen und sehr preiswerten Drei-Gänge-Menüs bestehend aus “entrada“ (Vorspeise),“segundo / plato fuerte“ (Hauptgericht) und “postre“ (Dessert), welche in jedem Restaurant angeboten werden. Ein Essen a la carte ist natürlich ebenso möglich, kostet oft jedoch das Dreifache. Abends wird zur “cena“ (Abendessen) nur ein Gericht mit einem leichten Nachtisch eingenommen. Plan für dein Essen immer etwas Zeit ein, ein Trinkgeld von 10 % ist meist üblich.

Schnell und preiswert kann man es den Peruanern gleich tun und auf der Straße essen. Beliebt sind dabei Vanticuchos“ (Rinderherzen am Spieß), „Ceviche“ und gekochte Wachteleier, allerdings solltest du hier immer auf die Hygiene achten. Ebenfalls preiswert isst man in Vpollerías“ (Hähnchenrestaurants) und Bäckereien, die “empanadas“, Kuchen und Gebäck anbieten.

An der Küste erfreuen sich die chinesische Küche mit den “Cifa-Restaurants“ sowie die “cevecherías“ großer Beliebtheit, auf dem Land sind die “picanterías“ (kleine, informelle Lokale) eine gute Anlaufstelle. In größeren Städten findet man einige Vegetarier-Restaurants, jedoch gibt es meist immer ein vegetarisches Gericht auf der Karte. Ansonsten kann man auch “un plato vegetariano“ bestellen. Veganer haben es hingegen schwer und müssen eher auf Märkte ausweichen.

Landestypische Speisen

Unsere kulinarische Tour beginnt in Lima. Die Stadt ist bekannt für ihr “Ceviche“ (Fischgericht) und ihre hippe Kochkunst.

Weiter südlich in Arequipa triffst du traditionell auf “picantes“ (scharfe, würzige Eintöpfe). Die besten picanterías liegen außerhalb des Stadtkerns. Günstige und gute Menüs findest du in den kleinen sonnendurchfluteten Seitengassen um den Plaza de Armas.

Weiter geht es nach Puno, welches für sein dampfendes “Api“ (Maisgetränk) bekannt ist. Als heißer Tipp sind hier die Restaurants zu nennen, welche sich in den Seitenstraßen der großen Fußgängerpassage Jirón Lima befinden und preisgünstige, gute Gerichte anbieten. Hier lohnt es, sich von den netten Herren mit ihren Speisekarten in der Hand ansprechen zu lassen. Auf der Isla Taquile empfiehlt sich ein Besuch im “Restaurante Comunál“, welches als einziges von mehreren Familien der Inselgemeinde geführt wird.

In Cusco findest du dann Spezialitäten wie “Cuy“ (Meerschweinchen). Die kleinen Tiere werden schon seit mehr als 7.000 Jahren in den Bergen Südperus domestiziert, wobei noch heute in vielen Haushalten kleine Quieker durch die Küche huschen. Aufgrund der unmittelbaren Lage am Ostrand der Anden besteht ein Zugang zu einer unglaublichen Vielfalt an Obst und Gemüse. Schon die Inka nutzten die abschüssigen Höhenzüge für den Terrassenanbau, auf denen Hochlandpflanzen wie Kartoffeln und Quinoa neben Koka und Avocado gezüchtet wurden.

Im Hochland sind herzhafte und wärmende Suppen populär. Nicht nur an der Küste isst man Fisch. “Trucha“ (Flussforelle) gehört neben dem Andenkäse zu traditionellen Spezialitäten.

Die Amazonasstädte Iquitos und Puerto Maldando sind bekannt für ihre “juanes“ (Bananenblätter gefüllt mit Reis und Hühner- oder Entenfleisch). Leider findet man auf vielen Speisekarten zu viele bedrohte Tierarten wie Alligatoren oder Schildkröten.

Süchtig machen die unzähligen süßen Desserts mit viel Karamell oder den verschiedenen Puddingkreationen. In Peru nicht das richtige Gericht für sich zu finden, ist nahezu ein aussichtsloses Unterfangen.

Typische Nahrungsmittel und Gerichte

  • rocoto relleno - scharfe Paprikaschoten, gefüllt mit Fleisch, Reis und Gemüse
  • ocopa - Kartoffeln mit einer sehr würzigen, sahnigen Erdnusssauce
  • chupe de camarones - dicke, mit Käse überbackene  Krabbensuppe
  • chancho al horno - geröstetes Spanferkel
  • causa - Kartoffelsalat mit verschiedenen Saucen oder Meeresfrüchten, Gemüse oder Hühnerfleisch
  • cuy - verschiedenste Variationen von Meerschweinchen
  • ceviche - roher Fisch oder Meeresfrüchte in Limettensaft mit Zwiebeln, Chili, Koriander
  • lomo saltado - Lende mit Tomate und Zwiebeln gebraten
  • churros - mit Karamell gefüllter länglicher Krapfen, beliebt als Zwischenmahlzeit

Getränke

Ein besonders leckerer Durstlöscher ist der “chicha morada“ (süßes alkoholfreies Getränk auf Maisbasis) und nicht zu vergessen die kaum zu übersehende Inca-Cola.

Leckere Obstsäfte und Wasser sind überall zu finden. Ungereinigt solltest du Wasser jedoch unbedingt vermeiden.

Obwohl Kaffee eines der wichtigsten Exportgüter ist, gibt es ihn oft nur löslicher Form als Nescafé-Pulver. Von einem Kaffee-Erlebnis kann man hier nicht sprechen. Du wirst überrascht sein, wie sehr du guten Kaffee vermisst hast, bis du in einem teureren Café etwas mehr für eine gute Tasse investierst.

Heimische Biere sind gut und günstig. Die Einwohner der Anden bevorzugen das selbst gebraute “chicha“ (aus Mais gegorenes Bier), welches einen geringeren Alkoholgehalt hat und auf kleinen Märkten erhältlich ist. Das Maisbier geht auf eine lange Tradition zurück. Besuchen kann man das Cerro Baúl, eine einst vom Volk der Wari erbaute königliche Brauerei, wo nach der Tradition, die Frauen der Oberschicht diese Aufgabe des Brauens übernahmen.

Lunahuaná ist das Tor zu den Weinanbaugebieten an der peruanischen Küste. Es besteht die Möglichkeit, die “bodegas“ (Weingüter) zu besuchen, Weine zu probieren und im Februar und März am traditionellen Weinstampfen teilzunehmen. Der peruanische Wein hat sich in den letzten Jahren verbessert, allerdings ist er verhältnismäßig teuer und immer noch nicht unbedingt zu empfehlen.

Der landestypische Pisco Sour wird zu jedem wichtigen und unwichtigen Anlass getrunken. Das peruanische Nationalgetränk wurde das erste Mal kurz nach der Kolonialisierung Icas durch die Spanier hergestellt und den Seeleuten im Hafen von Pisco verkauft. Anfang des 20. Jahrhunderts eroberte der Pisco Sour (mit Zitronensaft und Zucker) das Land.

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