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Arbeiten in Peru

Peruanische Ausländerbehörde
Digemin – Dirección General de Migraciones y Naturalización del Peru
Lima, Av. España Nº 730
Tel. 417 6900
hwww.digemin.gob.pe/

Du möchtest Peru nicht nur als Tourist erkunden, das peruanische Leben hautnah miterleben, länger als nur für 2 Monate die kulturelle Vielfalt und die Natur erleben und dazu noch dein Spanisch verbessern? Dann bietet es sich an, die klassischen Reiserouten der Rucksacktouristen zu verlassen und auf Arbeitssuche zu gehen.

Voraussetzungen und Genehmigungen

Wer in Peru leben und arbeiten will, braucht jedoch eine offizielle Arbeitserlaubnis. Mit einem reinen Touristenvisum ist eine Arbeitsaufnahme verboten. Zumindest aus Cusco ist bekannt, dass die dortige Ausländerpolizei „Policía de Extranjería, Seguridad del Estado“ breit angelegte Kontrollen durchführt, wobei es schnell zu einer Verhaftung kommen kann.

Die offizielle Arbeitserlaubnis in Form eines Arbeitsvisums kann nur mit Genehmigung der Einwanderungsbehörde Perus erteilt werden. Vorab musst du eine Anstellung in Peru gefunden haben. Das Visum kann beim Peruanischen Konsulat in Deutschland beantragt werden. Anzuraten ist allerdings, sich direkt vor Ort zu erkundigen und dort die notwendigen Schritte zu organisieren, da in Peru die Formalitäten nicht selten sogar von Municipio (Gemeinde) zu Municipio grundverschieden sein können. Du solltest dich dieser Herausforderung nur dann stellen, wenn du des Spanischen bereits mächtig bist und diese Erfahrung nicht erst als Sprachübung betrachtest.. Für Peru gilt dabei das Motto: “Der Weg ist das Ziel“ und Geduld sowie Entschlossenheit sollten dir nicht fremd sein.

Perus Arbeitslosenquote liegt bei 6,7 %, wobei jedoch eine weit verbreitete Unterbeschäftigung zu verzeichnen ist. Eine Kranken- und Sozialversicherung gibt es in Peru, allerdings sind in ihr gerade einmal 20 % der Bevölkerung erfasst, sodass das Sozialversicherungssystem den Zweck der Umverteilung nicht angemessen erfüllt, was an der unveränderten Armutsstruktur unschwer erkennbar ist.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen zwischen Peru und Deutschland, deshalb solltest du unbedingt über eine Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankenrücktransport nachdenken. Für genauere Informationen erkundigst du dich am besten bei den staatlichen Sozialversicherungsanstalten vor Ort und auch bei den Kranken-, Pflege- und Rentenkassen in Deutschland über Anwartschaftsmöglichkeiten. Einkommenssteuern werden hauptsächlich von großen Steuerzahlern regional zentriert in Lima und Arequipa gezahlt.

Stellensuche und Freiwilligenarbeit

Teilzeitjobs in Sprachschulen sind meist illegal und werden zudem zunehmend seltener. Arbeitsplätze als Reiseführer, in Hostels oder in Bars werden meist über Mundpropaganda vermittelt, jedoch sind auch da die Möglichkeiten begrenzt. Viele internationale Studenten nutzen diese Möglichkeiten. Eine gute und wahrscheinlich einfachere Möglichkeit bieten Lehrstellen z. B. beim Goethe-Institut oder bei Deutschen Schulen wie “Beata Imelda“ oder “Alexander von Humboldt“ in Lima.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit Praktika und kurzfristige Gelegenheitsjobs bei Freiwilligenorganisationen zu absolvieren. Es gibt zur Vermittlung solcher Stellen gemeinnützige, oft jedoch auch gewinnorientierte Organisationen, , die Praktika oder Angebote für Freiwilligenarbeit vermitteln. Du solltest dir jedoch darüber im Klaren sein, dass Buchungen von zu Hause aus meist mit hohen Kosten verbunden sind. Dafür kannst du dich jedoch auf eine umfangreiche und sichere Planung verlassen. Sprachschulen sind die besten Anlaufstellen vor Ort. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich in den Clubhäusern des South American Explorers Clubs (SAE) in Lima und Cusco Informationen unter anderem zu Freiwilligenarbeiten in Forschungsprojekten zu ergattern. Allerdings musst du für den Zugang zur clubeigenen Datenbank und der Bibliothek einen Mitgliedsbeitrag zahlen. Oder du hältst die Augen offen nach Prospekten, welche vor Ort verteilt werden.

Freiwilligenarbeit wird oft im sozialen Bereich bei Straßenkinderprojekten, Arbeit mit Behinderten oder in Frauenhäusern angeboten. Gerade in der Hochlandgegend um Huaraz boomt der Community-Tourismus. Hier wird Freiwilligenarbeit mit der Unterbringung in Gastfamilien verbunden. Man nimmt an der landwirtschaftlichen und handwerklichen Produktion teil und lernt die Zubereitung traditioneller Gerichte. Die Vermittlung erfolgt durch die Reisebüros vor Ort, der Hauptnutznießer sind bei diesem Konzept die Gemeinden. Besonders in Huaraz lohnt es sich, die Touristenbars und Cafés abzuklappern und die Pinnwände nach aktuellen Angeboten zu durchforsten, oft ist auch ein spontaner Arbeitsbeginn möglich.

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