Bloß nicht! Tipps für Österreich

Wie viel einfacher ist es, im alltäglichen Leben klar zu kommen, wenn man ein paar einfache Benimmregeln beachtet. Für Österreich haben wir ein paar zusammengestellt, die dir das (Zusammen-)Leben leichter machen können.

Höflichkeit beginnt mit der korrekten Anrede

Bloß nicht! Gepflogenheiten in Österreich

Besonders großer Wert wird in Österreich auf die korrekte Anrede gelegt. Höflichkeit hat also höchste Priorität. Da reicht es nicht, wenn du den Oberstudienrat nur mit Herrn Müller ansprichst. Vielmehr wäre die Anrede „Herr Oberstudienrat“ angemessen. Nicht mehr üblich ist es hingegen die Dame mit dem Titel ihres Ehemannes anzusprechen. In Zeiten der Emanzipation werden Frauen vielmehr mit ihrem eigenen Titel begrüßt.

Ähnlich verhält es sich auch mit der Anrede des Kellners. "Herr Ober" ist hier die korrekte Ansprache. Wenn du freundlich mit dem Personal umgehst, bekommst du im Kaffeehaus oft auch ungefragt ein Glas frisches Wasser zum Kaffee. Und damit es nicht langweilig wird, kann man mit der Lektüre der ausgelegten Zeitungen gemütlich die Zeit verbringen. Bei einem solchen Service darf man ruhig auch mal etwas mehr Trinkgeld hinterlassen. 10-20% der eigentlichen Rechnungssumme sind hier üblich. Es schickt sich übrigens, keinen Kaffee, sondern einen kleinen oder großen Braunen oder Schwarzen zu bestellen. Auch Kapuziner und Melange sind gängige Bestellungen. Süße Kuchenstücke werden in Österreich nicht mit Schlagsahne, sondern mit Schlagobers serviert.

Österreich gehört nicht zu Deutschland

Ganz egal, ob du in Österreich nur Urlaub machst oder sogar in diesem Land wohnst: Behandle die Alpenrepublik nicht so, als wäre sie das 17. Bundesland von Deutschland! Auch wenn wir eine gemeinsame Sprache und manch kulturelle Eigenheiten teilen, so ist Österreich doch immer noch ein eigenständiges Land, das mit vielen Eigenheiten glänzen kann und Deutschland in nichts nachsteht.

Das österreichische Verkehrswesen

Vermeide es unbedingt, in Österreich schwarz zu fahren! Denn das kann dir teuer zu stehen kommen. Schließlich gibt es immer wieder Kontrolleure, die die Waggons durchkämmen und wer dann erwischt wird, zahlt eine Strafe von 62 Euro. In der Schnellbahn ist man gar mit 70 Euro dabei.

Wenn du dir die Zeit nimmst, die herrlichen Sehenswürdigkeiten Wiens auszukundschaften, dann vermeide es lieber, mit dem Auto in die Stadt zu fahren, denn hier herrscht notorischer Parkplatzmangel. Lass den Wagen in der Garage und steige lieber auf öffentliche Verkehrsmittel um. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen sogar so nah beieinander, dass du sie zu Fuß problemlos erreichen kannst. Das Parken auf Behindertenparkplätzen solltest du unbedingt vermeiden, wenn du dein Gefährt nicht erst nach einer Zahlung von 170 Euro auf einem Sammelplatz am Stadtrand einlösen willst.

Kleider machen Leute

Wenn du dir schon einen besonderen Abend in der Oper oder in einem tollen Restaurant gönnst, dann kleide dich auch entsprechend! T-Shirts und Jeans sind überhaupt nicht angebracht – von kurzen Hosen gar nicht zu sprechen! Während die Herren gern mal zu Sakko und Krawatte greifen dürfen, ist bei Damen auch ein Abendkleid durchaus angemessen.

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