Norwegen: Geographie

Geographie Norwegen

Norwegen ist mit 1752km das längste Land des europäischen Kontinents. Dafür ist die West-Ost-Erstreckung mit gerade einmal 430km an der breitesten und 6,3km an der schmalsten Stelle vergleichsweise gering. Angrenzende Länder sind Schweden, Finnland und Russland.

Norwegen ist ein Gebirgsland und hat mit dem Galdhøpiggen (2469m) auch Anteil am Skandinavischen Gebirge. Er ist nicht nur der höchste Berg des Landes, sondern auch ganz Skandinaviens. Flache Regionen sind v.a. im südlichen Teil Norwegens vorzufinden. Die kontrastreiche Mischung aus Bergen, Fjorden und Waldgebieten macht die Landschaft so einzigartig.

Südnorwegen

In Südnorwegen lohnt sich ein Abstecher zu der sonnigen Skagerrak-Küste mit ihren schönen Stränden und zahlreichen Inseln. Wer in Norwegen Einsamkeit sucht, wird in beliebten Ferienorten wie Kragerø oder Mandal aber sicher nicht fündig werden. Vor allem einheimische Badegäste verbringen hier ihren Sommerurlaub. Viele Norweger haben an der Küste ein Sommerhäuschen. Beliebt bei Touristen ist auch die mit rund 80 000 Einwohnern größte Stadt Südnorwegens, Kristiansand.

Das Hochland der Hardangervidda ist das größte Hochplateau Europas und bietet mit seiner ursprünglichen Natur Outdoor-Fans zahlreiche Möglichkeiten zum Beispiel für Radtouren oder Wanderungen. Im westlichen Teil des Hardangervidda stürzt der berühmte Wasserfall Vøringsfossen in die Tiefe.

Ostnorwegen

Dieser Landesteil ist die bevölkerungsreichste Region Norwegens. Am Ende des Oslofjords liegt die gleichnamige Hauptstadt, die gleichzeitig größte Stadt des Landes ist. Daneben beherbergt Ostnorwegen die Industriestädte Sarpsborg und Fredrikstad. Landschaftlich ist die Region geprägt von Tälern, Nadelwaldgebieten sowie zahlreichen Seen und Flüssen, darunter die Glomma, der größte Fluss und der Mjøsa, der größte Binnensee Norwegens.

Westnorwegen

Der westliche Teil Norwegens hat zahlreiche landschaftliche Highlights zu bieten, wie etwa den 204km ins Land reichenden Sognefjord oder den Geirangerfjord, der u.a. berühmt ist für die „Sieben Schwestern“ - sieben Wasserfälle die nebeneinander in den Fjord stürzen. Ein weiteres Highlight ist der Preikestolen, ein Felsplateau rund 600m über dem Lysefjord. Nicht von der Natur erschaffen aber deshalb nicht weniger beeindruckend ist Trollstigen, eine Serpentinenstraße die sich in elf Haarnadelkurven durch die beeindruckende Kulisse der Berge schlängelt.

In Westnorwegen liegt Bergen, die mit rund 250 000 Einwohnern zweitgrößte Stadt des Landes. Eine weitere bedeutende Stadt der Region ist Stavanger in der Nähe des Preikestolens.

Mittelnorwegen

Wie in Ostnorwegen gibt es auch im mittleren Teil des Landes große Waldgebiete, jedoch ist die Region sehr viel dünner besiedelt. Neben Wäldern gibt es zahlreiche Moore und Seen, vor allem an der Grenze zu Schweden. Wichtige Städte sind Trondheim und Lillehammer. In letzterer wurden 1994 die olympischen Winterspiele ausgetragen. In Mittelnorwegen findest du außerdem das Gudbrandsdalen, das längste Tal des Landes.

Nordnorwegen

Im gesamten nördlichen Landesteil leben gerade einmal rund 450 000 Menschen und dies aufgrund der klimatischen Bedingungen hauptsächlich an der Küste. Zu Nordnorwegen gehören die Regionen Nordland, Troms und Finnmark. Die bedeutendste Stadt ist Tromsø, die sich über mehrere Inseln verteilt. Durch Nordnorwegen geht die unsichtbare Linie des Polarkreises. Von dort sind es immer noch rund 500km bis zum Nordkap, dem nördlichsten Punkt den du auf deiner Norwegenreise erreichen kannst.

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