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Rotorua - auf dem Weg zur East Coast

16.01.2010:
Uns wurde abgeraten die lange Strecke bis zum nördlichsten Punkt der Nordinsel nach Cape Reinga zu fahren. Da angeblich unspektakulär und zu lang... Also beschlossen wir im wechselhaften Wetter Richtung Rotorua zu fahren. Das hieß also die Route #12 weiter fahren bis wir wieder auf die Route #1 trafen und Richtung Süden nach Auckland zu fahren. Die Rückfahrmaut hatte ich bereits gestern im voraus per Telefon bezahlt und wir erreichten nach einer Tagesfahrt den Sheepworld Caravan Park & Camping Ground ca. 50km vor Auckland. Da es zwischenzeitlich wie aus Kübeln goss nahmen wir eirder eine Feste Unterkunft in einer kleinen Hütte ohne eigenem Bad auf dem Campingplatz für teure 70$.

17.01.2010:
Wir wollten nur schnell weg von Auckland da uns bereits der Highway die vielen Leute und Autos auf den Keks gingen. An Auckland vorbei den Highway #1 weiter Richtung Hamilton. Dort fanden wir ein Shoppingkomplex direkt am Highway auf der grünen Wiese. Wir aßen Mittag im Schnellimbis und kauften ein 4 Personen Zelt (von 119 auf 60$ runtergesetzt), eine Isomatte 15$ und ein Schlafsack für 42$  bei "Rebel Sport". Ausserdem gabs eine Plastikbox 5$ für den Kleinkram im Auto die sich später super als Badewanne für unser Baby eignete.
Wir schafften es dann noch auf der Route #5 bis nach Rotoroua. dort gurkten wir eine Weile rum auf der Suche nach einem freien und geeigneten Campingplatz an einem der dort gelegenen Seen. Leider unmöglich. Schwarz Zelten ging gang nicht weil alle Straßen viel zu schmal waren zum einfach mal abstellen. Die Zufahrswege zum See waren Privat, abgesperrt oder mit Verbotsschildern gepflastert. Die Campingplätze waren richtig knacke voll. Also träumten wir eine Weile von einem Ferienhaus mit Seeblick - doch auch das wurde aufgrund der Preise weit über 120 NZD/Nacht bzw. ausgebucht nichts. 
Im letzten abendlicht erreichten wir beim Lake Rotoma einen Campingplatz 2x12NZD wo es mal nicht so voll war. Im Regen baute ich unser neues Kuppelzelt auf. Anschließend Spagetti essen und ab ins Zelt.

18.01.2010:
Nasses Zelt einpacken und nach ner warmen Coindusche auf zum Lottin Point an der Ostküste. zuerst verfoglten wir weiter die Route #30. Dann die Route #2 bis Opotiki dann Route #35 immer entlang der zerklüftenen Felsküste. Der Verkehr und die Besiedlung nahmen nach Opotiki merklich ab - es gab nun kaum noch Besiedlung. Die Brücken über Flüsse waren nur noch Einspurig - das sagt wohl alles. An jedem Campingplatz machen wir halt und schauten uns um. Die Küste war meist felsig und es gab kaum Strand. Von der vorhanden Natur im Hinterland sahen wir nichts - die meisten sichtbaren Flächen neben der Straße waren wie bereits zuvor - mit Farmen belegt soweit das Auge reicht.  Bei dem Nest Potaka fuhren wir in der Hoffnung einen einsamen Strandabschnitt zum scharzzelten zu finden eine Sackgasse Richtung Küste zum Lottin Point. Leider wenig erfoglreich und aufgrund des komplett durchgeweichten Zeltes und erneutem Regen kehrten wir in dem neu errichten Lottin Point Motel für 80$ +15$ (Baby) fürs Studio Zimmer ein. Auf der Suche nach einem Takeaway furhen wir 25km weit und landeten schließlich in einem relativ edlen und teuren Restaurant wo wir fürs Abendessen 56 NZD bezahlten.

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