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Freedom Camping - juhu

19.01.2010 & 20.01.2010:
Bei aufklarendem Wetter gings nach dem Frühstück weiter die Route #35 die Küste entlang. Wie bereits gestern waren ab und zu mit viel Glück Zeltplätze zu finden auf denen man quasi ohne Infrastruktur legal fast umsonst campen konnte. In der Tolaga Bay schließlich blieben wir an einem schönen Strand hängen. Wir erkundigten uns bei den anderen Campern (wie sich später herausstellte warn die hälfte Deutsche.. aber man unterhält sich die ersten Minuten natürlich erstmal auf Englisch...). Wir erfuhren das es legal ist an diesen Freedom Camping genannten Plätzen zu zelten - einzig eine chemische Toilette und eine Genehmigung brauchte man. Die Genehmigung gabs zum Glück problemlos trotzt uns fehlender chemischer Toilette (Wir sagten einfach wir hätten eine und sehen wollte die eh keiner :) in einem der Stores in Tolaga Bay Village 2km entfernt. Die Permit im Auto angebracht kostete 10$ für 2 Tage inkl. Müllbeutel zum legalen entsorgen vom Müll. Und die Permit wurde auch promt am nächsten morgen kontrolliert...
Das Wetter lies es zu das wir tatsächlich zwei Tage bei Sonne hier zelteten. Im Dorf um die Ecke gabs alles nötige fürs Camping zu kaufen und Essen gehen hätte mach auch können.
Wir genossen die erste richtige Sonne im Urlaub am sehr windigen Strand. Unser Kleiner planschte mit herzensfreude in der Plastikkiste und war gar nicht mehr aufzuhalten vor Tatendrang.

21.01.2010:
Abreise vom schönen Strand der Tolaga Bay. Fahrt über Gisborne bis kurz vor Napier auf der Route #2. Da wir tapfer zwei Tage im Zelt so gut wie kein Geld verbraucht haben gönnten wir uns Aufgrund von Regenwolken wierder eine Übernachtung im Motel in einer sauberer neuen Hütte für 95$ im Vorort "Bay View" kurz vor Napier. Abendessen gabs beim Chinesen - Takeaway Nudeln.

22.01.2010:
Nach dem gemütlichen Morgen fuhren wir 15 Minuten bis nach Napier um dort das National Aquarium of New Zealand zu besuchen. Dort gab es dann für 2 x 16,2 NZD einige Fische usw. zu bewundern. Besonders hervorzuheben war vielleicht der ca. 60m lange Tunnel unter dem Aquarium mit einem Laufband. Auch einige echte Kiwi Vögel gabs zu sehen in einem abgedunkelten Raum.

Leider hielt das gute Wetter nicht lange an und ab Mittag war es wieder verregnet und es gab ab sofort für 2 Tage Dauerregen. Wir beschlossen im Auto nach Süden zu fahren in der Hoffnung irgendwie die Wetterzone zu verlassen. Also die Route #50 und später wieder Route #2 im Landesinneren am Gebirge entlang. Ab und zu machten wir einen Abstecher in die Berge und den geschützen "Ruahine Forest Park". Die kleinen Sackgassen endeten manchmal in einem Parkplatz oder gar Zeltplatz - ähnlich dem Freedom Camping aber ohne Infrastruktur. Der Dauerregen hatte aber überall den Boden aufgeweicht und so fanden wir schließlich 10km vor Woodville eine feste Unterkunft für sensationelle 30NZD/Zimmer im Coppermine Caraan Camp. In dem großen, rustikalen sprich unsauberen Zimmer (normalerweise nur an Saisonarbeiter vermietet) verbrachten wir dann den restlichen Tag während es regnete als obs kein morgen gibt. Der schwerhörige George tat alles um es uns bequem zu machen – also Wasserkocher, Herd und warme Dusche organisiert - Danke Georg!

Kleiner Hinweis mal wieder: Wichtig zu wissen ist das bei den billigen Hütten < 80NZD  meist das Bettzeug, Decken, Handtücher nicht im Preis inkl. sind und wir immer unsere Decke usw. vom Campervan benutzten.

Weiter gehts: auf die Südinsel

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