Bloß nicht! Tipps für Nepal

Immer schön freundlich

Auch in Nepal gilt die asiatische Höflichkeit. Vor den Einwohnern solltest du dein Temperament im Zaum halten. Gebrüll oder Wut können Nepalis schon mal so erschrecken, dass sie sich fürchten oder im schlimmsten Falle sogar ihr Gesicht verlieren. Mit Freundlichkeit und Respekt kommt man da schon weiter und wird auch nicht so leicht über den Tisch gezogen. Mit einem Lächeln auf den Lippen lassen sich viele Probleme schon im Vorfeld vermeiden.

Bettelkinder

“Bye, bye, one Rupie“ – diesen Spruch hört man als Tourist nicht selten in Nepal. Mit “bye“ ist der Ausländer gemeint, denen die Kinder oft und gerne hinterher laufen. Doch Achtung: Die Nepali raten dringend, den Bettelkindern kein Geld oder Sonstiges zu geben. Damit würde ihnen kein Gefallen getan und nur eine weitere Generation Bettler herangezogen.

Austausch von Zärtlichkeiten

Öffentliche Zurschaustellung von Liebesbeziehung – ob verheiratet oder nicht – ist in Nepal ein absolutes No go! Selbst das Händchenhalten zwischen Männlein und Weiblein ist eine Sensation und sollte bitte vermieden werden, vom Küssen oder anderen Dingen ganz zu schweigen. Ein küssendes Paar auf offener Straße gilt als schamlos. Schon Filmküsse sind für viele Nepalis zu viel, denn ein Kuss gilt als hocherotischer Akt. Ganz anders sieht es da mit dem Händehalten zwischen Männern aus. Das wird lediglich als Zeichen einer tiefen Männerfreundschaft gewertet.

Fotografieren

Grundsätzlich lassen sich Nepalis sehr gerne fotografieren, aber eben nicht alle. Es ist also immer angebracht, um Erlaubnis zu bitten. Auch wir mögen es in der Heimat nicht, beim Einkauf von hoch motivierten Japanern überfallen zu werden. Manche Nepalis erwarten für das hübsche Erinnerungsfoto ein bisschen Kleingeld. Ein kleiner Vorrat an Münzen in der Tasche ist also nicht verkehrt.

Die Sache mit dem Feuer

Ein Feuer gilt in Nepal als heilig. Niemals darf in einem Feuer, in dem das Essen zubereitet wird, Abfall verbrannt werden. Sollte es vor einem Trekkingausflug nötig sein, noch übrigen Müll zu verbrennen, dann bitte immer, BEVOR der Kochtopf auf die Feuerstelle kommt.

Ein Königreich für eine Kuh

Das Leben der gemeinen Kuh in Nepal muss herrlich sein, denn sie ist den Hindus heilig. Manche bezeichnen sie sogar als die Mütter der Menschen. Kühe genießen den Luxus, den lieben langen Tag ungestört – und vor allem ungestraft – auf Fahrbahnen oder Marktplätzen zu dösen oder ganz entspannt die Bahngleise zu blockieren. Und wehe dem, der auf die Idee kommt, eine Kuh in ihrem Lebensstil zu stören. Eine Kuh zu treten oder gar einen Stein zu werfen ist verpönt und die Schlachtung per Gesetz verboten. Viele Nepalis lassen sich sogar von den Kühen “segnen“.

Das linke Händchen

Wie in vielen Kulturen gilt auch in Nepal die linke Hand als unrein. Das hängt damit zusammen, dass sich die Nepali mit der linken Hand nach dem Toilettengang reinigen. Nahrungsmittel sollte nicht mit der Linken angefasst werden und auch bei der Berührung von Personen ist in jedem Fall unbedingt die rechte Hand vorzuziehen. Solltest du beim Restaurantbesuch beobachten, dass der Kellner die Speisen mit der linken Hand serviert, so ist der Teller besser mit Vorsicht zu genießen.

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