Klima und beste Reisezeit für Namibia

Klima und beste Reisezeit für Namibia

Das Klima in Namibia gilt als subtropisch kontinental. Auf der südlichen Halbkugel gelegen, verhalten sich die Jahreszeiten umgekehrt zu Europa. Namibia ist mit durchschnittlich 300 Sonnentagen ein Land mit Sonnengarantie. Gleichzeitig gehört das Land zu den trockensten Ländern der Erde. Der Grund dafür liegt im von der Antarktis kommenden, kalten Benguela-Strom an der Atlantikküste. Die Wassertemperatur beträgt gerade einmal 12 bis 14 Grad. Der große Temperaturunterschied zwischen Wasser- und Lufttemperatur verhindert eine Wolkenbildung und damit Niederschläge im Küstengebiet.

In Namibia ist die bei uns typische Jahreszeitengliederung weniger stark ausgeprägt. Vielmehr zeichnet sich hier eine Unterscheidung zwischen Trocken- und Regenzeit und gleichzeitig zwischen kalter und heißer Klimaphase ab. Diese Kriterien sind nicht gleichzusetzen, überlappen sich jedoch. Kurz vor Beginn und während der Regenzeit ist es besonders heiß.

Regenzeit: November bis April

Trockenzeit: Mai bis November

Beste Reisezeit

Eigentlich kannst du Namibia das ganze Jahr gut bereisen. Wann der für dich passendste Zeitraum ist, hängt von deinen Präferenzen ab. Worauf legst du besonders Wert?

Tierfanatiker: Dein großes Ziel ist es, so viele Tiere wie möglich in freier Wildbahn zu beobachten? Dann ist die Trockenzeit von Mai bis November genau die richtige Zeit für eine Reise. Denn die Tiere sind auf die wenigen Wasserlöcher angewiesen, an denen sie sich regelmäßig sammeln.

Hitzeempfindliche: Hohe Temperaturen machen dir zu schaffen? Deutlich kühler ist es im Juni und Juli. Tagsüber kannst du bei angenehmen 20 Grad die schöne Landschaft genießen. Allerdings solltest du dir für die Nächte warme Kleidung einpacken. Die Temperaturen sinken nämlich bis unter null Grad. Am heißesten ist es im Oktober und November mit 30 bis 35 Grad.

Naturgewalten erleben: Wenn es dich reizt, die Kräfte der Natur live zu erleben, lohnt sich ein Besuch während der Regenzeit von November bis April. Eindrucksvolle Wolkenbrüche bringen Wassermassen hervor, die der ausgetrocknete Boden gar nicht aufnehmen kann. Rinnsale bis hin zu Sturzbächen durchziehen die Landschaft. Ein Nebeneffekt ist die teilweise grünende und blühende Pflanzenwelt, die den Rest des Jahres durch Dürre und Trockenheit geprägt ist. Ein Schauspiel sind auch die Stürme und Trockengewitter, die Mitte August bis September auftreten. Allerdings ist in dieser Zeit auch mit Buschbränden zu rechnen.

Auf der Suche nach Einsamkeit: Du bereist Namibia, um eine Weile der dicht bevölkerten Heimat zu entfliehen und die einsamen Weiten zu genießen? Im Extrem erlebst du eine menschenleere Landschaft außerhalb der gängigen Ferienzeit. Am besten eignet sich dafür der Mai und Anfang Juni. Im Etosha National Park kannst du unter Umständen in totaler Isolation Tiere beobachten und die hohen Dünen am Sossusvlei haben so verlassen schon fast surrealistischen Charakter. Mitte Juni bis Ende Juli sind Ferien in Südafrika. Im Dezember haben die Namibier frei. Der August ist die Reisezeit der Italiener, während Deutsche vorwiegend im September und Oktober Namibia besuchen. Du solltest das auch im Bezug auf eine rechtzeitige Buchung von Unterkünften berücksichtigen.

Klimatische Regionen

Grob lassen die Klimaunterschiede eine Dreiteilung Namibias zu. Während der Norden und besonders der Caprivi-Streifen im Nordosten durch Regen begünstigt sind, nehmen die Niederschlagsmengen nach Süden und Südwesten hin sukzessive ab. Entsprechend ist das Klima im Norden von höherer Luftfeuchtigkeit geprägt. Neben dem trockenen Süden und dem vergleichsweise feuchten Norden stellt die Atlantikküste eine Besonderheit dar. Wie bereits erwähnt, bedingt der kalte Benguela-Strom starke Trockenheit. Dafür gibt es morgens Bodennebel, der für die Pflanzenwelt die einzige Wasserquelle darstellt. Zudem ist es hier auffällig kühler, so dass dieses Gebiet (bzw. Ortschaften wie Swakopmund) in den heißen Monaten starken Zulauf findet. In der kühleren Phase des Jahres kann es aber richtig kalt und nachts frostig werden.

Zu erwähnen ist noch, dass in Windhoek mit seiner Lage auf 1650m im Binnenhochland in den heißen Monaten ebenfalls deutlich erträglichere Temperaturen herrschen.

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Namibia


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