Politik und Wirtschaft in der Mongolei

Staatsform und Wahlen

Politik und Wirtschaft in der Mongolei
Tourismus und internationale Handelsabkommen wrden für die Mongolei immer wichtiger.

Die Mongolei ist eine parlamentarische Demokratie, die ähnlich wie in Deutschland die drei Gewalten trennt. Ihre Verfassung ist an das deutsche Grundgesetz und an die französische Verfassung angelehnt.

Die gesetzgebende Gewalt ist die Regierung und das Parlament. Für vier Jahre werden Abgeordnete aus ihrem Wahlkreis in das Parlament, das g Staats-Chura genannt wird, gewählt.

Der Staatspräsident wird alle vier Jahre gewählt und kann maximal für zwei Amtszeiten antreten. Er ist Oberbefehlshaber der Armee, er kann durch ein Veto Gesetze blockieren (es sei denn, das Parlament überstimmt ihn mit einer 2/3 Mehrheit) und er schlägt den Ministerpräsidenten vor.

Die Demokratie in der Mongolei gilt als stabil und verlässlich. Die reformkommunistische Mongolische Revolutionäre Volkspartei ist bis heute die stärkste politische Kraft. Die pro-westliche Demokratische Partei ist daneben die größte Partie. Die Mongolischen Grünen, die Partei des Bürgerwillens und die Republikaner sind kleinere Parteien.

Wirtschaft

Die Mongolei steht, wie die meisten ehemaligen sozialistischen Staaten, an der Schwelle zwischen einer zentral verwalteten Wirtschaft zu einem System, das den Gesetzen der freien Marktwirtschaft gehorcht. Ein Großteil der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze.

Rund ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts wird in der Landwirtschaft erwirtschaftet. Wegen der kargen, unfruchtbaren Böden haben sich die Landwirte auf die Viehwirtschaft spezialisiert. Die Industrie ist mit einem ähnlich großen Teil am BIP beteiligt.

Der Tourismus wird für die Mongolei immer wichtiger und aus diesem Grund auch gefördert. Die Hauptsaison für Touristen ist von April bis September.

Große Vorräte an Kupfer und Kohle sichern den wirtschaftlichen Erfolg des Landes, obgleich die Mongolei dabei stark von den Weltmarktpreisen abhängig ist. Daneben gibt es auch Vorkommen von Uran, Erdöl, Gold und Silber, Flussspat, Zink und Diamanten.

Rohstoffe, vor allem Kupfer, Gold und Zink, tragen zu über die Hälfte zum Export bei. Desweiteren ist die Kaschmirwolle ein wichtiges Exportgut. Erdölprodukte, Maschinen, Anlagen, Fahrzeuge, Elektronikprodukte und Lebensmittel sind die am häufigsten importierten Waren. Wichtigster Exportpartner ist China vor Kanada.Russland, China und mit großen Abstand von beiden auch Japan sind die wichtigsten Importländer.

Die Mongolei ist Mitglied der Welthandelsorganisation, jedoch existieren bisher keine regionalen Handelsabkommen. Mit der EU wurden dagenen diverse Handels- und Zollabkommen geschlossen.

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Mongolei


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