Mongolei: Geographie

Terchin Tsaagaan Nur, der "Weiße See"
Terchin Tsaagaan Nur, der "Weiße See"

Die Mongolei liegt im Nordosten Zentralasiens und ist mit rund 1,56 Millionen km² das 17. größte Land der Welt. Es grenzt im Norden an die Russische Föderation und im Süden an die Volksrepublik China. Die Mongolei hat jedoch keinen Zugang zum Meer.

Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 2400 Kilometer, und die Breite (Westen-Osten) 1250 Kilometer. Die Mongolei hat mit dieser Landfläche drei Zeitzonen. Das 1500 bis 3000m hohe Gebirge stellt 40% der Landesfläche. Der Berg Tawan-Bogdo ist mit 4374m der höchste Punkt im Land und der Hubsugul gehört zu den größten Süßwasserseen der Welt.

Politisch wird die Mongolei in 20 Regionen, die sogenannten Aimag, untergliedert.

Westmongolei

Chowd ist eine grüne Stadt im Tal des Altai-Gebirges. Reichlich Wasser und viel Grün zeichnen die Universitätsstadt, die Anziehpunkt für Studenten aus dem ganzen Land ist, aus.

Für Bergsteiger könnte der höchste Berg der Mongolei interessant sein. Er liegt nur eine Tagesreise von Chowd entfernt. Bayan Olgii ist weitere Anlaufpunkt für interessiert Bergsteiger. In der kalten Umgebung der am weitesten westlich gelegenen Stadt können Berge von bis zu 3000m Höhe bestiegen werden.

Nordmongolei

Der Hubsugul See ist nicht nur wegen seines reinen Wassers einen Ausflug wert. In malerischer Umgebung auf 2760m Höhe bietet sich ein Spaziergang geradezu an.Er ist einer der größten Seen der Mongolei. Das umliegende Naturschutzgebiet kann auch mit Pferden durchquert werden.

Sehenswert sind auch die Heißwasser-Quellen von Dschargalant und die Orchon-Wasserfälle. Der Naturpark ist leider weit entfernt von allen Fernstraßen, so dass du nur mit einer organisierten Tour dort hingelangen kannst.

Zentralmongolei

Das Kloster Erdene Zuu in der Zentral-Mongolei
Das Kloster Erdene Zuu in der Zentral-Mongolei

Erdenet liegt nordwestlich der mongolischen Hauptstadt und ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Vor allem durch den Bergbau ist sie wirtschaftlich äußerst wichtig geworden.

Karakorin ist eine durchaus sehenswerte Stadt. Dschingis Kahn verlegte dorthin die Hauptstadt seines Reiches und noch heute können der Palast des Ugedai Khan und weitere Gebäude aus vergangenen Zeiten besichtigt werden. Mit dem Erdene-Zuu befindet sich in der Nähe eines der größten buddhistischen Klöster des Mittelalters.

Nach dem Kloster Erdene-Zuu ist das Amarbajasgilant Khiid-Kloster das zweitwichtigste Kloster. 1737 errichtet ist das Kloster heute beliebtes Ausflugsziel.

Ostmongolei

Für eine Fahrradtour ist die Stadt Ondorkhaan ein ideales Ausflugsziel. Sie liegt etwa 340km östlich der Hauptstadt. Es bietet sich an, das Land auf der gut ausgebauten Fahrradtrecke dorthin kennenzulernen.

Ulaanbaatar

In Ulaanbaatar gehört neben dem Winterpalast des Bogd Khan und dem Staatsmuseum auch das Zanabazar Kunstmuseum zu den empfehlenswerten Ausflugszielen. Es liegt gemeinsam mit dem Religionsmuseum im ehemaligen Kloster des Lebenden Buddhas. Dort erwarten dich wunderschöne Malereien, geschnitzte Figuren, Skulpturen, Stoffbemalungen und weitere Kunstgegenstände.

Die heiligen Berge um Ulaanbaator laden zum Wandern und Spazieren gehen ein. Durch Wälder und Wiesen lernst du die unberührte mongolische Natur zu schätzen. Die beste Zeit für Bergwanderungen ist von Juni bis Ende September. Auch das Naturschutzgebiet Khustajn Nuruu begeistert nicht nur Öko-Touristen.

In der Nähe von Ulaabataar liegt das Kloster Mandschuir. Es gibt dort Unterkünfte für die Nacht. Von dort aus kannst du eine Wanderung in das umliegende Naturschutzgebiet machen.

Gobi

Dalansadgad ist die größte Stadt im Süden. Der Gurvan-Saichan-Nationalpark ist nicht nur für Naturliebhaber ein Muss. Eine der größten Fundstätten von Dinosaurierknochen ist dort zu finden. Der Sandsteinflächen, in denen die Dinosaurierknochen gefunden wurden, sind noch heute Ziel vieler Archäologen.

Westlich findet sich mitten in der Wüste ein Gletscher. Die Reise dorthin wird von Dalansadgad zwar einen halben Tag in Anspruch nehmen, aber einen Gletscher in einer Wüste kann man schließlich nicht alle Tage sehen! Die weltgrößte Sanddünne der Welt mit ihrer Länge von 120km, ihrer Breite von 30kmund einer Höhe von 200m findet sich weitere 100km vom Gletscher entfernt.

Der Nationalpark Gurvan-Saichan hat mit dem Wüstenbergfink, dem Greif und anderen Vogelarten eine artenreiche Vogelwelt zu bieten. Daneben bewohnen Gazellen, Irbisse und Steinböcke den Park, der auch wunderbare Möglichkeiten zum Wandern und Campen offen lässt.

Reiter in der Wüste Gobi
Reiter in der Wüste Gobi

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