Die Geschichte Mexikos

Geschichte Mexiko - Allgemein

Bereits um das Jahr 22.000 vor Christus sollen nach einigen Siedlungsspuren hier Menschen gelebt haben. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich dann die mexikanische Kultur immer weiter und wurde so zu eine der beeindruckendsten Kulturen weltweit.

Maya

Ruinas de Palenque
Ruinas de Palenque

Zu diesen beeindruckenden Kulturen in Mexiko gehören beispielsweise jene der Maya und der Azteken, welche bis ins 15. Jahrhundert das vorherrschende Volk in Mexiko waren. Im Jahre 1518 jedoch kamen auch die Spanier nach Mexiko und nahmen das Land ein. Zunächst wurden sie von den Azteken für Gesandte ihrer Götter gehalten, wodurch man sie mit offenen Armen empfing. Widerstand gegen die sich immer weiter ins Land vorarbeitenden Spanier gab es nicht sofort, sondern erst einige Jahre später als die Azteken plötzlich begannen sich heftig gegen die vermeintlichen Gesandten zu werden. Die Spanier wären hierbei sogar fast geschlagen worden, konnten jedoch durch die Umzingelung der aztekischen Hauptstadt die Kämpfe schließlich doch für sich entscheiden.

Azteken

Ruinenstätte Teotihuacán
Ruinenstätte Teotihuacán

Diese Stadt, als entscheidender Kampfplatz zwischen den Azteken und den Spaniern gehört auch heute noch zu den sehenswertesten Orten in Mexiko. Die Stadt Tenochtitlán war als Stadt der Götter bekannt und wird bis heute noch oft so bezeichnet. Heute steht auf ihr die Hauptstadt Mexikos und nur wenige Überreste der ehemaligen aztekischen Hauptstadt können im Zentrum von Mexiko-Stadt besichtigt werden. Etwas nördlich dagegen haben interessierte Urlauber bessere Möglichkeiten um die Kultur und die Geschichte des einstigen Volkes von Mexiko zu bewundern. Hier befindet sich Teotihuacan, eine Stadt, die dem Leben der Azteken nachempfunden wurde und gerade dadurch einen einmaligen Einblick in die Geschichte von Mexiko bietet.

Jüngere Geschichte

Geschichte Mexiko
Der unabhängigkeitstag am 16. September wird bis heute allerorts gefeiert.

Die Spanier hatten bei ihrer Eroberung viele Bauwerke der beeindruckenden Völker Mexikos zerstört. Bis ins 18. Jahrhundert hinein hielten sie das Land fest in ihrer Hand, bis jedoch die Mexikaner unter Miguel Hidalgo y Costilla begannen sich aufzulehnen. Der Kampf um die Unabhängigkeit von Mexiko entbrannte und konnte schließlich durch die indirekte Mithilfe von Napoleon gewonnen werden. Die vermeintliche Ruhe, die nun ins Land hätte einkehren können, blieb jedoch ein Trugschluss. Nachdem die Unabhängigkeit im Jahre 1822 erlangt worden war, gab es schon im darauf folgenden Jahr weitere Kämpfe um die vorherrschende Macht in Mexiko. Lange blieben die Verhältnisse in Mexiko eher unsicher und auch politisch stabilisierte sich nur wenig. Immer wieder hatten andere Länder wie die USA oder auch Frankreich ihre Hände im Spiel. Das Volk hatte mit ständigen Veränderungen zu kämpfen und musste sich immer wieder an Änderungen in den Verfassungen und der Politik gewöhnen. Erst im 20. Jahrhundert sollte langsam Ruhe und Stabilität in Mexiko Einzug halten.

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