Arbeiten in Mexiko

Mexiko - Kein Einwanderungsland

Du träumst davon, deine Brötchen – und sei es nur für einen begrenzten Zeitraum – einmal dort zu verdienen, wo endloser Sommer herrscht und wo man nach Feierabend vielleicht einfach an den Strand gehen kann? Dafür kommt Mexiko auf jeden Fall in Frage. Doch hat der Herr auch hier die Arbeit vor das Vergnügen gesetzt, soll heißen: Bevor es losgehen kann, musst du eine ganze Menge erledigen. Und da hängt mehr dran als nur die Suche nach einem Arbeitgeber. Mexiko ist nämlich kein klassisches Einwanderungsland und hat strenge Vorschriften für ausländische Arbeitnehmer. Die Niederlassungs- wird wie die Arbeitsgenehmigung nur ausnahmsweise erteilt.

Wichtige Dokumente

Und das auch nur dann, wenn du bereits einen Arbeitgeber vorweisen kannst. Dieser nimmt im Regelfall einen Anwalt, um die Arbeitsgenehmigung für dich durchzuboxen. Dafür benötigst du auf jeden Fall Folgendes:

Deinen Reisepass (Original) mit einer Gültigkeitsdauer von mindestens sechs Monaten sowie eine Kopie der Seite, die die persönlichen Angaben enthält.

Ein Schreiben des Auftraggebers, das den Reisezweck, den Namen des Antragsstellers und die Anschrift des mexikanischen Unternehmens angibt. Ebenso muss klar sein, wer für den Antrags-steller während seines Aufenthalts in Mexiko die Verantwortung übernimmt und sein Gehalt zahlt.

Ein Schreiben der mexikanischen Firma in spanischer Sprache, das an das Generalkonsulat von Mexiko (in Frankfurt am Main) adressiert ist. Die Art der Tätigkeit und die Dauer des Aufenthalts müssen angegeben werden.

Und: zwei Passbilder brauchst du natürlich auch.

Trabajar en México

Um im Internet nach einem Job in Mexiko zu suchen, kannst du die gleichen Seiten verwenden, die auch für die Jobsuche in Deutschland geeignet sind. Einen Versuch ist es allemal wert. Vermittlungsagenturen und Headhunter hingegen solltest du besser nicht beauftragen, da deren Dienste üblicherweise Geld kosten. Das kann dann richtig teuer werden.

Besser nicht schwarz arbeiten

Du dich an die mexikanischen Vorgaben halten, denn der Staat greift rigoros durch, wenn Verstöße publik werden. Wer sich z.B. illegal beschäftigen lässt, muss damit rechnen, ausgewiesen zu werden und ein zwei Jahre währendes Einreiseverbot auferlegt zu bekommen. Und noch eins zum Schluss: Obwohl viele Mexikaner auch Englisch sprechen, solltest du für den Alltag – v.a. für den Arbeitsalltag – das Spanische ganz gut beherrschen. Dann weißt du auch, was es bedeutet, wenn es heißt: ¡Viva México Cabrónes!

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