Flora und Fauna in Kenia

Kenia wird vor allem wegen seiner schönen Küsten und der wildreichen Nationalparks besucht. Aufgrund der landschaftlichen Vielfalt (Küsten mit Lagunen, Seelandschaften, Berge, Savanne, Wüste) gibt es in Kenia viele Tier- und Pflanzenarten. In den zahlreichen Nationalparks werden berühmte und unscheinbare afrikanische Tiere geschützt. Die Massai-Mara gilt als wildreichstes Gebiet Afrikas.

Flora

Der Großteil des Landes ist von den weiten, grasreichen Flächen der Savanne bestimmt. An der Küste hingegen kannst du von Kokospalmen umsäumte weiße Strände bestaunen. Die Küstenwälder bestehen neben Palmen aus Mangrovenarten, Kopalfichten, Sandholz- und Teakbäumen. An manchen Stellen sind Mangrovensümpfe erhalten. Aufgrund des warmen Klimas und der vielen Niederschläge gedeihen hier viele tropische Pflanzen, darunter auch Mango-, Orangen- und Limonenbäume.

Hinter der Küste, im Tiefland, ist es nicht mehr so grün. Dort befindet sich eine relative trockene Savanne mit vereinzelten Affenbrotbäumen, Wolfsmilcharten und Akazien. In mittleren Höhenlagen (ab 900m) sind weiträumige Savannen mit einzelnen Akazien- und Papyruswäldern vorherrschend. Im Norden des Landes regnet es weniger und das Landschaftsbild wird eher durch Steppen charakterisiert.

Im Zentrum des Landes kannst du in den regenreichen Bergen Reste von tropischem Regenwald bestaunen. Wenn du auf eine Höhe von über 2000m kommst, verwandeln sich die Wälder in tropische Nebelwälder mit einer hohen Luftfeuchte. Allerdings wurde schon viel abgeholzt und es sind leider nicht mehr allzu große und zusammenhängende Wälder zu finden. Dennoch kannst du hier eine einzigartige Flora bestaunen. Dichte Wälder wechseln sich mit Hochmooren ab. Verschiedene Moose, Orchideen, Olivenbäume, Bambus und Kampferbäume kannst du hier antreffen.

Fauna

Kenia hat eine erstaunliche Anzahl und Vielfalt von Großwild zu bieten. Alle "typisch afrikanischen" Arten kommen hier vor: Löwen, Büffel, Zebras, Giraffen usw. Bekannt sind Kenias "Rote Elefanten", die sich mit der roten Erde der Taita Hills einstauben. Das dient zum einen zum UV-, aber auch zum Parasitenschutz. Elefanten sind die größten Landsäugetiere weltweit und ein Sinnbild Afrikas. Sie leben vor allem in Wäldern und Savannen. Kenia beheimatet zwei Nashorn-Arten, die Spitz- und Breitmaulnashörner. Beide Arten sind stark vom Aussterben bedroht. Nashörner und Elefanten sind schnell reizbar und du solltest sie nicht durch dichtes Heranfahren oder Hupen bedrängen. Wenn sie sich oder ihren Nachwuchs bedroht fühlen, können sie schnell angreifen und dann bist du in deinem Auto auch nicht unbedingt sicher vor ihnen.

In Kenia kommen natürlich auch diverse Großkatzen, wie Löwe, Leopard und Gepard vor. Diese schnellen Räuber fressen am liebsten Gnus, Büffel, Antilopen und Gazellen. In den Nationalparks, und vor allem in der Massai-Mara, kannst du riesige Herden antreffen. Wenn du genau hinschaust, wirst du feststellen, dass an jedem Wasserloch oder hinter Büschen mindestens eine Großkatze lauert.

In ganz Kenia kannst du Pavianen begegnen. Diese sind meist sehr frech und zum Teil auch sehr aggressiv. Sie versuchen, den Touristen das Essen wegzunehmen und in Autos einzusteigen. Grüne Meerkatzen sind andere Primaten, denen du in Kenia durchaus begegnen kannst.

Die Vogelwelt Kenias ist auch sehr reich. Du kannst hier Strauße, Pelikane, Reiher, Adler, Geier, Schuhschnäbel, Marabus, Nashornvögel, verschiedene Eisvogelarten, Hammerköpfe, sowie Flamingos bestaunen.

Du solltest in keinem kenianischen Fluss baden gehen, da dort überall Krokodile lauern. Ebenso kannst du in fast jedem Fluss und See auf Flusspferde treffen, die auch nicht die friedlichsten Genossen sind. Diese Tiere sind schnell reizbar und sehr aggressiv.

Natürlich gibt es in einem tropischen Land wie Kenia auch verschiedenste Schlangenarten. Die meisten Tiere sind aber relativ scheu und verschwinden, sobald sich ihnen jemand nähert. Gefährlich werden können dir die schwarze und grüne Mamba, sowie die Puffotter.

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Kenia


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