Arbeiten in Kambodscha

Alltag in Kambodscha

Fakten:
Wer als Mann eine kambodschanische Frau heiraten will, muss ein Mindesteinkommen von 2.550 USD vorweisen und darf nicht älter als 50 Jahre alt sein.
Den Feierabend verbringt man übrigens meistens mit seinen Kollegen beim Karaoke.
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Ein Blog eines deutschen Auswanderers in Kambodscha:
www.kambodscha.don-kong.com

Wer in Kambodscha arbeiten will, kann dies von einem deutschen bzw. internationalen Unternehmen aus tun, oder er bewirbt sich in einem Betrieb direkt in Kambodscha. Für beide Fälle sind Englisch- und Khmer-Sprachkenntnisse wichtig, jedoch vom Arbeitgeber abhängig. Wie sich das Lohnniveau und die Arbeitszeiten gestalten, ist ebenfalls Sache des jeweiligen Unternehmens. Die Arbeitskultur in Kambodscha unterscheidet sich drastisch von der europäischen, das ist nicht nur in der eher ruhigen Mentalität der Kambodschaner begründet, sondern auch in der erst im Aufbau befindlichen Wirtschaftsstruktur. Behördengänge sowie Arbeitsprozesse können umständlich und langatmig erscheinen. Gerade große Unternehmen sind auf die Zusammenarbeit mit der Regierung und den entsprechenden Ministerien angewiesen.

Ansprechpartner für deutsche Unternehmer in Kambodscha ist der Arbeitskreis Deutsche Wirtschaft (ADW). Er berät und unterstützt deutsche Unternehmen und liefert Analysen zum Geschäfts- und Investitionsklima. Die Unternehmen selbst arbeiten eng mit der Regierung zusammen, um den Schutz vor unentgeltlicher Enteignung durchzusetzen.

Prinzipiell ist Kambodscha ein sehr angenehmes Land für Auswanderer, weil man einer Arbeit nachgehen oder ein Geschäft eröffnen kann. Im Gegensatz zu Thailand ist Kambodscha also sehr einwanderungsfreundlich. Nur die Lebensunterhaltskosten liegen etwas höher, da die meisten Waren importiert werden müssen. Das sind aber je nach persönlichen Ansprüchen auch nicht mehr als 500 Euro im Monat.

Voraussetzungen und Genehmigungen

Land kann man als Ausländer lediglich pachten, was zu unsicheren Besitzverhältnissen führen kann. Es ist aber möglich, Häuser und Apartments zu kaufen (jedoch ohne den Boden). Dieses Gesetz ist neu, daher gelten womöglich noch die alten Regeln, wonach Eigentum nur im Namen eines kambodschanischen Staatsbürgers möglich ist. Daher solltest du dich unbedingt vorher nach der aktuellen Gesetzeslage erkundigen.

Mit dem Erwerb eines Einjahres-Buisness-Visums hat man als Ausländer das Recht, in Kambodscha einer bezahlten Tätigkeit nachzugehen, wobei bei einem kambodschanischen Unternehmen das Lohnniveau an die hiesigen Verhältnisse angepasst wird. Für die meisten Auswanderer kommt zum Großteil die Selbstständigkeit in Betracht. Vor allem die Küstenstadt Sihanoukville lockt viele Auswanderer an, die Hotels, Bars und Restaurants eröffnen – dafür ist aber jede Menge Startkapital von Nöten.

Seit September 2010 können Ausländer übrigens ohne Geschäftslizenz kein Bankkonto mehr bei lokalen Banken eröffnen. Die Lizenz und die nötige Arbeitsgenehmigung kannst du relativ problemlos in Phnom Penh beantragen.

Stellensuche

Unter JobsAbroad, JobStreet und Karriere-im-Ausland werden dir verschiedene Stellenangebote für den asiatischen Raum angeboten. Praktika findest du beim DAAD und auf der Website von GoAbroad. Freiwilligendienst in einer gemeinwohlorientierten Einrichtung sind zahlreich vorhanden, Programme findest du bei Weltwärts und auf den Seiten „Sozialpraktisches Jahr im Ausland“ und „das Modellprojekt IFL“.

Populär bei jungen Menschen ist die Volontärarbeit, das heißt, man kann für einige Wochen im Ausland Englisch unterrichten oder Projekte unterstützen und zahlt dafür einen bestimmten Geldbetrag an die Organisation. Dafür schaust du mal auf die Seite vom Deutschen Entwicklungsdienst (GIZ), bei Travelworks, CoOperaid oder bei der Kooperation für Entwicklung in Kambodscha (GDC). Du kannst auch selbstständig nach Organisationen recherchieren – beispielsweise nach Kinderheimen. Es werden immer engagierte Leute gesucht.

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Kambodscha


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