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Kyoto Fazit

immernoch 5.9.2009:
Auf der Dachterrasse unseres Hostels angekommen genossen wir den herrlichen Sonnenuntergang und ließen wie immer den Abend mit weiteren Bieren ausklingen. Ein erlebnisreicher Tag wie selten - eine andere Welt - vor allem für Rolf der vor gerade mal 40 Stunden noch in Leipzig war.

06.09.2009:
Heute hieß es wieder auschecken und weiter - nach Hiroshima fahren. Da die Strecke relativ lang ist blieb uns auch nicht mehr viel Zeit in Kyoto. Wir versuchten noch auf den markanten Kyoto - Tower neben dem Hauptbahnhof zu fahren. Doch der Preis 1200 Yen/Person glaub ich - also knapp 10€ war es uns dann doch nicht wert.
Mit dem "Bummelzug" benötigt man für die ca. 400km bis Hiroshima gut 6,5 Stunden inkl. 3 mal umsteigen kostentechnisch 6300 Yen / Person.
Da der Shinkansen ebenfalls im 12 Minutentakt!! in nur 1,5h ohne umsteigen nach Hiroshima fuhr gönnten wir uns ausnahmsweise das Ticket dafür - 10280Yen / Person.
Vor der Fahrt besorgten wir uns noch Frühstück (wie immer Sandwich...) und verspeisten dies auf ebene 14 oder so irgendwo im Dach der Kyoto Station mit Blück über die halbe Stadt. Dann stiegen wir einfach mal ein in den Highspeed Zug nach Hiroshima. Total sachte ohne gerüttel flog die Landschaft mit gut 350? km/h an uns vorbei und ein Tunnel wechselte den nächsten ab. Dazu siehe auch folgendes Video.

 

Fazit Kyoto:
Als kleines Fazit zu Kyoto muss ich sagen, dass es sich auf jeden Fall lohnt - ist halt doch was ganz anderes als Tokio oder die anderen Millionenstädte - weil in Kyoto noch sehr viel alte Baussubstanz in Form von Tempelanlagen erhalten geblieben ist und das Leben eher ruhiger abläuft als in den gestressten "Business" Städten. Nie wird man es schaffen alle Tempel etc. hier mit einem Besuch anzuschauen aber 2 Tage sollte man sich schon Zeit nehmen etwas einzutauchen. Die Möglichkeit gefahrlos mit dem Rad alles zu erkunden kleine Gassen und Pfade zu erforschen - das macht richtig Laune. Da es in der Innenstadt nicht so bergig ist wie teilweise in Tokyo und auch nicht so viel Verkehr herrscht bzw. man auch auf den Gehwegen fahren kann hatten wir viel Spass dabei. So abstrus das klingt auch parken der Räder war im großen und ganzen immer relativ Problemlos möglich - das kenne ich auch anders - wenn man dann nur Fahrrad Parkverbotsschilder sieht und für die Fahrradgaragen Geld bezahlen muss... (andere Welt eben). Zum Thema Radfahren noch der Hinweis das wir klimatechnisch Glück hatten und es nicht mehr so heiß war (ca. 28 Grad bei hoher Luftfeuchtigkeit) ansonsten kann es auch mal 40-44 Grad werden (wie Japan 2006) und dann hat man definitiv keinen Bock auf Radfahren!
Kostentechnisch haben uns die Eintritte schon ganz schön geschlaucht - ich glaub so 4-5 mal hab ich jeweils zwischen 300 und 800 Yen Eintritt zahlen müssen und dann noch für die "Attraktionen" innerhalb der Tempelanlagen nochmal 2-3 mal je 500 Yen hingelegt.


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