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Fahrt nach Kochi auf Shigoku

immernoch 8.9.2009:
Endlich Freiheit wie ich es mag. Japanisches Radio an und los gings ins Getümmel. Wir hatten uns vorgenommen die Insel zu durchqueren und von Matsuyama nach Kochi zu fahren. In Kochi hatten wir uns eine Herberge aus dem Lonely Planet ins Navi ürogrammiert (einfach die Telefonnummer eintippen...) und los gings. Kaum die ersten Kilometer auf der Route #33 gefahren stellen wir fest, dass wir Maut bezahlen müssen - für 5 Minuten Fahrt wurden 900 Yen fällig. - OK Lehrgeld - so geht das natürlich nicht wären wir dann in Kochi pleite wenn man mal hochrechnet. Da das Navi zwar englische Spachausgabe (.."drive on the cunt road" sag ich da mal nur...) hatte aber alle Buttons mit Kanji beschriftet waren glich es einer Meisterleistung dem Navi einen Routenvorschlag zu entlocken welches ohne Maut auskommt. Auch das gelang uns und so fuhren wir ab sofort Mautfrei zwar mit Umweg aber egal nach Kochi. Die Fahrt war sehr relaxt auf kleinen Bergstraßen durchweg bewaldetes Gebirge. Klare betonierte Flüsschen entlang. Ab und zu ein Stop an einem Staudamm oder Souvenier Touri Stop oder Pass.

Gegen Abend erreichten wir dann Kochi und fuhren in dem Viertel wo das Hostel sein sollte eine Weile rum. Im 3. Anlauf fanden wir dann auch tatsächlich was wir suchten. Auch ein Zimmer war frei - japanese Style - kein Problem. Ausgestattet mit Yukata, Raucherterrasse und einem Biervorrat genossen wir den Abend in Kochi. Ein kleiner Spaziergang durch den Stadtteil auf der Suche nach was Essbaren oder einer Kneipe das wars.

9.9.2009:
Früh ging es in das große Badezimmer des Hauses weil wir das Bad in unserem Zimmer irgendwie nicht benutzten konnten / sollten. In dem großen Badezimmer gabs dann eine Mini-Onsen - also einen Bottich mit Wasser drin - wo man wenn man Lust hat - nach der eigenen gründlichen Reinigung reinsteigen kann. Wir verabschieden uns nach dem Duschen und waren auch schon wieder on the road. Im Auto empfing uns ein Super Netter Klosteingeruch - Wahnsinn - und das am Morgen. Erstes Etappenziel - Cape Muroto - ein Zipfel der Insel Shigoku welches zum Touristenziel auserkoren wurde. Dort gabs dann einen kostenfreien Parkplatz, einige Palmen, zwei Kakteen, eine Brandung, und Frühstück für uns auf die Hand. Wir latschten den "Wanderweg" von vorn bis hinten ab. Bei der Hitze und Luftfeuchtigkeit an sich bereits eine Leistung obwohl blos einige hundert Meter lang. Hier und da mal Fotos und ab. Wir fuhren entlang der Küste - weiter bis Ikumi Beach.

Weiterlesen: Surfen bei Ikumi Beach


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