Kunst und Kultur in Italien

Apfelsinenschlacht in Ivrea, Italien
Die Apfelsinenschlacht: Ein etwas anderer Feiertag in Italien

In Italien wurden von der Antike bis in die heutige Zeit wahre Meisterwerke in den Bereichen Architektur, Literatur, Musik und Malerei hervorgebracht. Unglaubliche zwei Drittel der gesamten Weltkulturerbestätten findet man in Italien. Eine Erkundungstour kann auf dem 4 810m hohen und damit größten Berg Europas, dem Mont Blanc, beginnen und schließlich über die attraktiven Großstädte des Landes bis hin zu den kleinen romantischen Ortschaften führen, die ebenso mit historischen Schätzen aufwarten.

Literatur und Malerei

Italiens Literaturgeschichte erzählt von vielen erfolgreichen Autoren: im vergangenen Jahrhundert wurden sechs italienische Autoren, unter anderem Eugenio Montale (1975), mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Doch auch Schriftsteller wie Dante, Petrarca und Boccaccio haben mit ihren Werken die italienische Sprache nachhaltig mitgestaltet und zu ihrer Zeit für Aufsehen gesorgt. Auch heute finden sich immer wieder italienische Autoren auf den Bestsellerlisten wie zuletzt Umberto Eco (“Der Name der Rose“).

Auch die italienische Malerei war in Europa federführend. Innerhalb kürzester Zeit entwickelten sich Florenz und Siena zu den künstlerischen Zentren Italiens. Raphael, Leonardo da Vinci und Michelangelo sind die eindrucksvollsten Künstler der Hochrenaissance und ihre Werke erfreuen sich noch heute, 500 Jahre später, einer großen Beliebtheit bei Kunstliebhabern.

Musik und Film

Italienische Musiker sind nicht nur im eigenen Land beliebt. Auch in Deutschland hört man die Werke von Luciano Pavarotti und Cecilia Bartoli, oder auch Popmusik von Eros Ramazzotti und Zucchero. Und auch wenn die Interpreten von Filmmusik selten namentlich bekannt sind, so hat Italien auch in diesem Genre ein paar bedeutsame Künstler hervorgebracht. Ein Beispiel dafür ist der römische Komponist Ennio Morricone. Von Ihm stammt z.B. die Titelmelodie zu dem Westernklassiker “Spiel mir das Lied vom Tod“.

Italiens Regisseure haben einen erheblichen Beitrag zur Filmgeschichte geleistet, denn Rossellini, De Sica und Fellini wussten es, den Zuschauer zu bewegen, zu überwältigen und zum Nachdenken zu animieren. Italien arbeitete sich in den sechziger Jahren zur wirtschaftlich stärksten Filmnation Europas hoch. Und da Italiener große Filme einfach lieben, klingeln auch heute noch die Kinokassen.

Feste und Feiertage

Feste in Italien
Die Befana bringt den Kindern am 6. Januar Geschenke.

Die Feste und Feiertage in Italien haben vor allem eine religiöse Prägung, doch auch geschichtlicher Daten und Höhepunkte wird gedacht. So wird unter anderem am 25. April der Tag der Befreiung Italiens aus der faschistischen Diktatur gefeiert. Am 2. Juni wird der italienische Nationalfeiertag bzw. das Fest der Republik zelebriert. Und auch dem römischen Kaiser Augustus wird am 15. August eines jeden Jahres gedacht. Dieser Tag hat ebenfalls die Bedeutung des katholischen Feiertages Maria-Himmelfahrt. Weitere religiöse Feiertage bilden der Dreikönigstag am 6. Januar, Allerseelen am 2. November und Silvester am 31. Dezember.

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