Flora und Fauna in Italien

Mit Italien assoziiert man Olivenhaine, die Zypressenreihen in der Toskana und die Zitronen-Plantagen weiter im Süden. Doch das mediterrane Land bietet von den Hochlagen der Alpen über typische mediterrane Flora in den Tieflagen bis zu Sizilien viel mehr. Wenn du die Flora Italiens in seiner Gesamtheit an einem Ort bewundern willst, empfiehlt sich ein Besuch im Botanischen Garten (zum Beispiel in Padua) oder einem Nationalpark (u.a. in den Abruzzen), denn hier findet man die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, ohne gleich ganz Italien durchwandern zu müssen.

Flora

Auch wenn die artenreiche Flora Italiens zum Schwärmen verleitet, solltest du ich nicht darüber hinwegtäuschen lassen, dass die Anzahl von Tier- und Pflanzenarten angesichts der zunehmenden intensivierten Landwirtschaft stark dezimiert wurde. Vor allem in der Poebene werden zahlreiche Nutzpflanzen wie Wein, Olivenöl und Esskastanien kultiviert. In den Uferregionen des Gardasees und auch an der ligurischen Küste findest du dagegen Zitrusbäume, während dich im Süden des Landes die Vielzahl an Dattelpalmen, Feigen-, Granatapfel- und Mandelbäumen überraschen wird. Im Hinterland und auf Terrassen werden Obstbäume gezüchtet. An den niedrigen Hängen der Apenninen findet man hingegen eine Flora mit Kastanien, Zypressen und Eichen, die an das rauere Höhenklima angepasst ist. In den höheren Lagen wirst du schließlich die charakteristischen Pinien- und Tannenwälder finden.

Fauna

Vor allem in den Gebirgsregionen triffst du in Italien immer wieder auf Steinböcke, Hermeline, Gämse oder Murmeltiere, die mitunter scheu, aber auch erstaunlich aufgeschlossen auf Wanderer und Bergsteiger reagieren. Auf Sardinien kannst du vermehrt auf Hirsche, wilde Schafe und auch Wildschweine treffen. Im Mittelmeer tummeln sich natürlich Süßwasserfische in den herrlichsten Farben, aber auch Forellen sowie Thun- und Schwertfische. In seltenen Fällen trifft man innerhalb der südlichen Meeresregionen auch auf Haie. Wer sich gut in der Vogelwelt auskennt, wird sich in den italienischen Alpen über den Bestand von Adlern, Gänsegeiern und Falken freuen. Die bekannten Zugvogelarten wie Wachteln, Rebhühner oder Waldschnepfen findet man ebenfalls in weiten Teilen des Landes. Wer sich in die freie Natur begibt, wird weiterhin auf zahlreiche Eidechsen- und Schlangenarten treffen. Vorsicht ist hier vor allem bei den giftigen Arten der Vipern und Skorpionen geboten.

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