Arbeiten in Israel

Deutsch-Israelische Industrie- und Handelskammer:
israel.ahk.de
Jerusalem Post:
www.jpost.com
Stellenanzeigen in der Ha´aretz:
www.haaretz.com

Wenn du in Israel leben und arbeiten möchtest, solltest du dir zunächst einmal über die schwierige Sicherheitslage des Landes im klaren sein. Die ständige Bedrohung aus den umliegenden Ländern, vor allem dem Libanon und dem Gazastreifen, können den Aufenthalt schwierig gestalten. Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass regelmäßig Raketen auf israelischem Staatsgebiet einschlagen (besonders in Grenznähe) sind die ständige Präsenz von Sicherheitskräften und die oftmals als unangenehm empfundene Trennung der unterschiedlichen Religionsgemeinschaften etwas, das den Wohlfühlfaktor in Israel nicht eben nach oben treibt.

Nichtsdestotrotz ist Israel ein wunderschönes Land, welches auch einen längeren Aufenthalt absolut wert ist. Im Falle einer Arbeitstätigkeit müssen allerdings eine Menge organisatorischer Dinge erledigt werden. So steht zum Beispiel die Frage nach den Sozialversicherungsvorschriften im Vordergrund. Wichtig ist hierbei, dass die israelischen Bestimmungen nur dann für dich gelten, sofern du ausschließlich in Israel arbeitest – egal ob zeitlich unbefristet oder nicht..

Die finanziellen Bedingungen für eine Arbeitsstelle in Israel sind gut. Es gibt Mindestlöhne, bezahlten Urlaub, Ausgleich für Überstunden sowie Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall. Zudem ist die wöchentliche Arbeitszeit auf ein Maximum von 47 Stunden begrenzt. Weiterhin ist das Lohnniveau relativ hoch, was unter anderem den starken Gewerkschaften zu verdanken ist. Negativ zu erwähnen sind die vergleichsweise hohe Steuerlast sowie beträchtliche Lebenserhaltungskosten, allen voran die hohen Mietpreise.

Voraussetzungen und Genehmigungen

Für den Arbeitsaufenthalt in Israel benötigst du ein Arbeitsvisum, welches nicht ganz so einfach zu bekommen ist. Nähere Infos dazu findest du in unserer Rubrik “Visum“. Des Weiteren sind natürlich bestimmte Sprachkenntnisse von Vorteil. Hierbei ist zuallererst das Hebräische zu nennen - die primäre Verkehrssprache des Landes. Neben dem deutlich weniger verbreiteten Arabischen ist es auch eine der beiden Amtssprachen. Zudem sind Englischkenntnisse von Vorteil, da diese Sprache von vielen Israelis beherrscht und auch flächendeckend in Schulen gelehrt wird.

Stellensuche

Hüten solltest du dich vor der Suche nach Schwarzarbeit vor Ort. Die israelischen Behörden gehen seit einigen Jahren rigoros gegen solche Arten der Beschäftigung vor, weshalb auch immer weniger Unternehmen darauf zurückgreifen. Aus diesem Grund macht es mehr Sinn, sich ein Unternehmen in Israel zu suchen, welches offene Stellen zu besetzen hat. Behilflich bei dieser Suche ist in jedem Fall die Deutsch-Israelische Industrie- und Handelskammer, die über ein großes Netzwerk deutscher und israelischer Firmen verfügt. Weiterhin seien dir die Jobbörsen der großen Zeitungen “Jerusalem Post“ und “Ha´aretz“ ans Herz gelegt.

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