Kunst und Kultur in Irland

Die kulturellen kulturellen Zentren des Landes sind Dublin, Cork, Galway und Limerick. Abseits der ausgetretenen Pfade musst du schon etwas genauer hinschauen, um Interessantes zu entdecken. Doch der zweite und dritte Blick lohnt sich - du wirst nicht enttäuscht werden.

Literatur und Malerei

Literatur in Irland
Am Bloomsday, dem 16. Juni eines jeden Jahres, wird dem berühmten Werk "Ulysses" von James Joyce gedacht.

Die Literatur ist ein wichtiger Bestandteil der irischen Kultur. Das “Book of Kells“ ist eine von keltischen Mönchen gestaltete heilige Schrift, die heute im Trinity College in Dublin zu betrachten ist.

Weltbekannte irische Schriftsteller sind George Bernhard Shaw, Oscar Wilde ("Das Bildnis des Dorian Gray"), James Joyce ("Ulysses"), Jonathan Swift ("Gullivers Reisen"), Samuel Beckett ("Warten auf Godot", Nobelpreis 1969) und Frank McCourt ("Die Asche meiner Mutter").

Der "Limerick", eine nach der gleichnamigen Stadt benannte Gedichtform, ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Musik und Film

Die irische Volksmusik ist weltweit vor allem für seinen typischen wilden Folk-Stil bekannt, bei dem die Geige ("fiddle"), die Flöte (besonders die sog. "tin whistle") und auch die Harfe – das älteste Instrument Irlands – eine große Rolle spielen. In militärischen Kontexten werden auch Trommeln und der Dudelsack gespielt. Die gespielten Melodien gehen zum Teil bis zur Zeit der Kelten zurück. Instrumentalmusik und Gesang waren bis ins 18. Jahrhundert getrennt und fanden erst dann zusammen. Der Tanz, insbesondere der Stepptanz, hat in Irland eine lange Tradition.

Nicht nur die irische Volksmusik ist bekannt – sehr beliebt im In- und Ausland sind Bands wie U2, die Boomtown Rats, Clannad, The Corrs, Snow Patrol, die Cranberries und Künstler wie Sinéad O’Connor oder Rory Gallagher.

Bekannte Schauspieler aus Irland sind Colin Farrell, Liam Neeson oder Pierce Brosnan (“James Bond“).

Architektur

In Irland gibt es zahlreiche imposante Burgen und Befestigungsanlagen, die in verschiedenen Epochen der irischen Geschichte an strategisch wichtigen Punkten errichtet wurden, oft der Verteidigung dienten und heute häufig mit Sagen und Legenden verbunden sind, auf deren Spuren sich Besucher gern bewegen. Heute sind davon teilweise nur noch Ruinen erhalten, aber die Atmosphäre, die diese Bauwerke umgibt, trägt zum besonderen Reiz dieses Landes bei (Beispiele: Rock of Cashel Castle, Blarney Castle – mit seinem berühmten Blarney Stone, Bunratty Castle).

Feste und Feiertage

Eigentlich findet immer irgendwo in Irland ein Festival, egal wann du dort unterwegs bist. Es gibt Musikfestivals, aber auch Food Festivals, Film Festivals und natürlich sportliche Großereignisse wie Marathons oder Hockey- oder Rugbyspiele.

Der Nationalfeiertag der Iren ist der 17. März, der St. Patrick’s Day. Der Todestag des Heiligen Patrick wird ganz besonders gefeiert – selbst im kleinsten irischen Dorf. Es gibt Konzerte, Paraden und natürlich wird viel getrunken. An diesen Tagen ist die grüne irische Farbe sehr präsent. In Dublin dauern die Festlichkeiten fast eine Woche an das fest trägt schon karnevalsähnliche Züge. Selbst im Ausland wird gefeiert und zahlreiche Iren aus der ganzen Welt besuchen Irland zu diesem Datum.

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