Irland: Geographie

Irland ist ein Inselstaat in Westeuropa. Das Land hat eine Fläche von 70.273 Quadratkilometern (Länge: 450km und Breite: 300km) und ist damit im Größenvergleich das Land 117 auf der Erde. Westlich davon liegt der Atlantische Ozean und östlich davon Großbritannien – an der schmalsten Stelle der Irischen See beträgt der Abstand der beiden Inseln weniger als 18km. Im Norden und Süden gibt es keine direkten Nachbarländer. Das Land ist in vier Provinzen unterteilt (Connacht, Leinster, Munster, Ulster), die verwaltungstechnisch aber keine Bedeutung mehr haben. Weiterhin gibt es die Unterteilung in 32 Counties (Grafschaften).

Das Land weist vor allem im Westen zerklüftete Küstenregionen auf und im Landesinneren weites Flachland, das zu großen Teilen mit Moorlandschaften bedeckt und von gebirgigen Regionen umringt ist. Durch diese landschaftliche Vielfalt lässt sich eine Reise sehr abwechslungsreich gestalten. Die Gebirge haben aufgrund der unterschiedlichen Entstehungsgeschichte verschiedene geologische Zusammensetzungen (roter Sandstein, Granit, Basalt usw.)

Spektakuläre Landschaft kannst du auch an den Meeresarmen und Buchten bzw. Halbinseln und Landzungen vor allem an der Westküste erleben. Von dort aus ist es auch nicht mehr weit zu vorgelagerten Inseln, von denen die größte und auch bewohnte das Achill Island ist. Viele der bewohnten Inseln hatten bis in die 1970er Jahre hinein keinen Strom und das traditionelle Bewusstsein ist dort stärker ausgeprägt als mancherorts auf dem Festland, oftmals wird dort noch das irische Gälisch gesprochen.

Der längste Fluss der Britischen Inseln ist der Shannon (344km), auf dem du auch Schifffahrten unternehmen kannst.

The Burren: Wildnis aus Stein

Sehr attraktiv für Besucher ist die Region des “Burren“. Dies ist eine relativ karge Karstlandschaft im Westen des Landes (County Clare). Der verwitterte Kalksteinfelsen in dieser einsamen Landschaft weist interessante Formationen auf und eindringendes Oberflächenwasser hat unterhalb dieses Gebietes ein Höhlensystem ausgespült. Die Stimmung ändert sich mit dem Wetter und mit dem Licht und mit etwas Geduld entdecken Fotofreunde dort ganz besondere Motive.

Panorama-Touren an der Südwest-Küste

Der "Ring of Kerry" auf der Halbinsel Kerry ist eine der bekanntesten und schönsten Panoramastraßen des Landes, der von vielen Bussen befahren wird, aber auch erwandert werden kann. Dort steigen nahe am Meer die ersten Berge auf und sorgen für einzigartige Panoramen. Wem es auf dem "Ring of Kerry" zu touristisch ist, der erkundet besser den weiter südlich auf der gleichnamigen Halbinsel gelegenen "Ring of Beara". Große Reisebusse haben auf der schmalen Straße keinen Platz, daher ist dieser auch besser für Radreisende geeignet.

Connemara

Die Region Connemara im Westen Irlands ist ein Wanderparadies. Hier kannst du noch besser als irgendwo sonst im Land die ursprüngliche Schönheit und Weite des Landes und die Ruhe genießen. Aussichten auf schroffe Bergkämme, Moore, klare Seen, dazu wunderschöne Lichtverhältnisse und kleine Ortschaften locken diejenigen Besucher an, die Abgeschiedenheit und den direkten Kontakt mit der Natur suchen. Der “Connemara Walking Trail“ ist eine anspruchsvolle Wanderung durch dieses Gebiet.

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