Flora und Fauna in Irland

Flora und Fauna Irland
Die Schafszucht ist in ganz Irland verbreitet

Irland hat wegen seiner Insellage im Atlantik und der Nähe zum Golfstrom ein sehr mildes, feuchtes Klima und ist daher weitgehend grasbewachsen und als "smaragdgrüne Insel" ("emerald island") bekannt. Allerdings beträgt der Waldanteil nur noch etwa zehn Prozent der Landesfläche, da dieser in früheren Jahrhunderten für Schiffbau und Metallgewinnung stark gerodet wurden. Das Klima an der Westküste ist stürmischer und rauer, an der Ostküste in geschützten Lagen erscheint die Umgebung fast schon mediterran. Durch die EU-Richtlinien wurde auch Irland verpflichtet, Naturschutzgebiete zu schaffen, aufgrund dessen es nun neben den sechs Nationalparks zahlreiche weitere geschützte Gebietegibt.

Insgesamt ist Irland weniger artenreich als Großbritannien oder andere europäische Länder, denn nach der Eiszeit stieg der Meeresspiegel schnell wieder an und isolierte die Insel. Der Besucher begegnet in Irland vielen Schafen (die als Nutztiere vor allem zur Gewinnung von Wolle und Fleisch gehalten werden), Rindern, kleinen Pferden mit robuster Statur und sehr vielen (Wach-)Hunden.

Viele Pflanzen auf recht kleinem Raum kannst du im Botanischen Garten (National Botanic Gardens of Ireland, begründet 1795) in Dublin betrachten. Auf etwa 19,5ha kannst du dir in speziellen Gärten, Gewächshäusern und Sammlungen rund 20.000 Pflanzenarten anschauen.

Flora

Zu den ursprünglichen Baumarten in Irland zählen die Eiche, Haselnuss, Birke, Tanne, Fichte, Kiefer, Lärche und Esche. Blühende Rhododendren und Fuchsien sorgen im Frühjahr und Frühsommer für eine ganz eigene Atmosphäre. Im Heideland und in Moorgebieten wachsen Heidekraut, Flechten und Moose. Ein hinsichtlich der Vegetation besonders interessantes Gebiet ist der Burren, ein Karstgebiet im Westen des Landes. Dort kommen seltene alpine und mediterrane Pflanzenarten und sogar Orchideen vor.

Fauna

Informationen für Angler: www.angelninirland.info

Zu den in Irland wildlebenden Säugetieren zählen der Dachs, der Igel, der Baummarder, der Fischotter, das Kaninchen und der Rotfuchs. Weniger häufig kommt Rotwild vor. Durch den Menschen sind viele Arten zahlenmäßig sehr zurückgegangen. Es gibt auf der ganzen Insel keine Schlangen, so dass du dir darüber beim Wandern und Zelten darüber keine Sorgen machen musst. Die einzigen Reptilien auf der Insel sind Eidechsen. Wer sich für die Vogelwelt des Landes interessiert, kann viele Wasser- und Meeres- und Wattvögel wie Sturmschwalben, Tölpel, Enten, Gänse, Papageitaucher, Moorhühner und Austernfischer beobachten. An den Klippen der West- und Südküste gibt es große Vogelkolonien - die Brutzeit vieler Vögel ist im Mai und Juni. In den irischen Gewässern gibt es u.a. reichlich Lachse und Forellen, wodurch das Land sehr attraktiv für Hobbyangler wird.

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Irland


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