Klima und beste Reisezeit für Indien

Klima und beste Reisezeit für Indien

Indien ist das siebtgrößte Land der Erde und verfügt angesichts seiner riesigen Landmasse auch über eine Vielzahl klimatischer Regionen. Generell werden in dem asiatischen Land drei Jahreszeiten unterschieden: Der Sommer, die Monsunzeit sowie der Winter. Wie unterschiedlich die klimatischen Bedingungen sind, lässt sich bereits daran erkennen, dass es in Süd- und Zentralindien im Monat April zum Beispiel sehr heiß ist, während im Norden des Landes sowie in den Bergregionen zur selben Jahreszeit meterhoher Schnee liegen kann. Die Niederschlagsmengen werden in Indien maßgeblich vom Monsun beeinflusst. In den meisten Landesteilen setzt er im Juni ein und sorgt bis September/Oktober für ergiebigen Regen. Überdies bestimmt der Monsun über Wohlstand oder Not der jeweiligen Region, vor allem in den ländlichen Gebieten. Denn wenn der Niederschlag zu spät einsetzt oder geringer ausfällt als erhofft, drohen den Menschen eine Dürreperiode und große Ernteausfälle.

Beste Reisezeit

Obwohl in Indien angesichts des Monsun und Temperaturen von über 50°C Wetterextreme keine Seltenheit sind, sollte diese Tatsache nicht von einer Reise in das beeindruckende asiatische Land abschrecken. Wer bei einem Urlaub in Indien möglichst viel vom Land kennen lernen möchte, sollte am besten zwischen November und April reisen. Dann sind die Temperaturen über den Tag erträglich warm und nur in der Nacht kann es etwas kühler werden. Selbstverständlich bleibt man dann auch nicht gänzlich von Regen verschont, aber die Niederschläge fallen eher mäßig aus. Ein Ausflug in die Himalaja-Region lohnt sich angesichts starker Schneefälle und einem rauen Klima erst während der Sommermonate, also zwischen Juni und September. Angesichts der kurzen, aber heftigen Regenfälle während der Monsunzeiten sollte man Reisen – vor allem in ländliche Gebiete – zu dieser Jahreszeit vermeiden. Hier kommt es immer wieder zu schlimmen Unwettern und Erdrutschen, die durchaus eine Gefahr für das menschliche Leben darstellen können.

Klimatische Regionen

Die klimatischen Regionen Indiens sind so vielfältig wie das Land selbst – von der trockenen Wüste von Rajasthan bis hin zum klirrend kalten Hochland von Assam, das gleichzeitig als der feuchteste Ort der Erde bekannt ist. Abseits der Gebirgsregionen dominiert in Nord- und Zentralindien das subtropische Kontinentalklima, in den südlichen Landesteilen sowie in den Küstenregionen maritim-tropisches Klima. In Südindien ist es demnach das ganze Jahr über konstant heiß. Vor allem im Norden des Landes schwanken die Temperaturen extrem: während in den Wintermonaten im Schnitt 10-15°C herrschen, steigen die Temperaturen zwischen April und Juni bis zu 40 und 50°C.

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