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Miami - Key West

20.11.2011:
Frühstück gabs im Hostel - gar nicht mal so schlimm wenn man das mal mit dem Zimmer verglich. Free WLAN gabs auch vorne. Wir luden so ein paar Hostel Adressen vor auf dem iPad und frühstückten gemütlich. Dann Auto aus dem Parkhaus holen (kostet übrigens seperat 20 USD/24h) und Abfahrt.


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Wir fuhren so ziemlich schnell vom Highway #95 auf den Highway Nr #1 und dann diesen bis zum Ende durch. Erst 50 Meilen / 80km auf dem Festland und dann die nächsten 110 Meilen / 180km von Insel zu Insel welche alle mit Brücken und fett ausgebautem Highway verbunden waren. Am Ende kamen wir am südlichsten Punkt von "continental U.S.A." an - toll! Und waren nur gut 100km von Havanna entfernt.
Unterwegs stockten wir unsere inzwischen restlos aufgebrauchten Vorräte auf und schlugen richtig zu - Stiege 0.6er 24er Budweiser und 1,25l  Vodka + Cola.
Mukke wie immer ISOS oder was halt so auf dem iPhone drauf war. Und dank unserer Vorräte machte das Fahren richtig Laune. Auch das Rauchverbot im Auto "250$ penalty" war nur schall und rauch...
An irgend einer Tankstelle oder einem Fastfood laden gabelte Rolf ein Touriheftchen mit Hotel und Freizeitangeboten über Key West auf und Rolf suchte uns ein schönes Hostel aus. Das Erste was dann kam nahmen wir auch gleich "Spindrift Motel" hieß es. Preislich schon viel günstiger als im Miami kostet das riesige Zimmer mit 2 Doppelbetten 105 USD. Klima und Free WLAN wie immer dabei. Den Pool bzw. das was sich davor räkelte schauten wir nur an - aber zum baden hatten wir keinen Bock. Eine halbe Stiege Bier später und eine Skypesession mit Zuhause entschieden wir uns das "Ernest Hemingway Home" zu besuchen. Das ging dann alles zu Fuß da die Insel "Key West" doch relativ klein war und wir mitten im Zentrum wohnten.

12,5 $ Eintritt für das Haus vom Hemingway - nunja was macht man nicht alles damit man später im Reisebericht drüber schreiben kann. 4 Dosen Bier im Ärmel und 12,5 $ ärmer schlich ich mit Rolf durch das Gelände. Ein Handout gabs und eine Führung mit 50 Leuten gratis - wo das Handout vorgelesen wurde. Ich schaue mir dann auch Pflichtbewußt alles an - machte reichlich Fotos und fand mich sehr schnell im Park vorm Haus wieder. Ich nutze die Gelegenheit die Katzen zu untersuchen - der Memingway hatte da wohl mal eine mutierte Katze mit 6 Krallen pro Fuß gefunden / gezüchtet und die gabs jetzt noch - also die Nachfahren davon. Bei der letzten Hülse aus dem Ärmel kam ich auf die Idee noch schnell Postkarten an die Family zu schreiben - auch das war nun abgehakt.

Nachdem das Haus um 17:00 evakuiert wurde - also Ende der Besuchszeit... latschten wir Richtung Sonnenuntergang zur Küste. Strand wäre etwas zuviel gesagt den gabs auf der Westseite nicht wirklich - alles betoniert bzw. Hafen und Promenade. Wir ärgerten uns kurz weil wir zuwenig Vorräte dabei hatten aber immerhin den Sonnenuntergang nahmen wir mit und machten auch noch ein paar Fotos von irgendwelchen WWII Kriegsschiffen die hier vor Anker lagen.
Zurück im Getümmel der Partymeile schauten wir uns das alles mal an - ziemlich schräg so. Eigentlich nicht schlecht - besser vielleicht als am Ocean Drive in Miami Beach aber es gab nur Rentner und Familien mit Kindern die hier ihren Urlaub verbrachten. Thanksgiving war nicht mehr weit und da kamen anscheinend die ganzen NewYorker hergeflogen zum Urlaub machen.


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