Studieren in Estland

Austauschprogramme:
www.daad.de
www.studyinestonia.ee

Voraussetzung für ein Studium in Estland ist ein Schulabschluss einer weiterführenden Schule. Ein deutsches Abitur wird demnach als Zugangsberechtigung akzeptiert. Darüber hinaus gibt es in der Regel weitere Voraussetzungen die du für die Zulassung zu einem Studium erfüllen musst, wie etwa das Bestehen von Eignungstests. Die jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen unterscheiden sich an den verschiedenen Hochschulen, daher solltest du dich frühzeitig bei deiner gewünschten Einrichtung über deren Anforderungen informieren.

Aufbau des Bildungssystems

Studieren in Estland

Der Eintritt in das Bildungssystem ist für estnische Kinder ab sieben Jahren verpflichtend. Die vor dem Schuleintritt stattfindende Vorschulbildung ist freiwillig. Die Schülerinnen und Schüler absolvieren gemeinsam den Primärbereich (Klassen eins bis vier) sowie den Sekundärbereich I (Klassen fünf bis neun). Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, die bis dahin verpflichtende Schulbildung freiwillig um drei Jahre zu verlängern (Sekundärbereich II) und damit eine Berechtigung für den Besuch der Hochschulen im Land zu erwerben. Neben den staatlichen gibt es auch private Bildungseinrichtungen. An einigen Schulen ist Russisch Unterrichtssprache, wobei jedoch Estnisch ebenfalls an diesen Schulen verpflichtend unterrichtet werden muss. Außerdem gibt es staatliche Programme zur Förderung der Muttersprache nichtestnischer Schülerinnen und Schüler.

Auch an den Hochschulen Estlands gibt es für die russische Minderheit des Landes die Möglichkeit, in ihrer Muttersprache zu studieren. Das Hochschulsystem ist untergliedert in staatliche und private Bildungseinrichtungen. Von den sechs Universitäten im Land ist die älteste die Universität von Tartu. In Estland können Bachelor-, Master- und Promotionsstudiengänge absolviert werden.

Vorbereitung auf ein Studium

Wenn dein Studienaufenthalt länger als drei Monate dauert, benötigst du eine Aufenthaltsgenehmigung. Die Lehrveranstaltungen werden in der Regel in estnischer Sprache gehalten, daher ist ein bestandener Sprachtest häufig Voraussetzung, um überhaupt zum Studium zugelassen zu werden. Vereinzelt gibt es jedoch auch Studienprogramme in anderen Sprachen, z.B. in Englisch.

Auch über die Finanzierung deines Studiums solltest du dir vorher rechtzeitig Gedanken machen. In der Regel fallen für ausländische Studenten Studiengebühren an, die sich an den verschiedenen Hochschulen unterscheiden können. Die Lebenshaltungskosten sind etwas geringer als in Deutschland, unterscheiden sich jedoch auch innerhalb des Landes. So gilt beispielsweise die Hauptstadt Tallin als vergleichsweise teuer.

Stipendien, Austauschprogramme oder Auslandsbafög können eine Möglichkeit sein, die Finanzierung eines Auslandsstudiums abzusichern. Während letzteres auch für ein komplettes Studium im Ausland gezahlt werden kann, ist beispielsweise die Förderung mittels des Programms “Erasmus“ auf maximal ein Jahr begrenzt. Informationen zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten findest du beispielsweise beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

Wichtig bei der Planung eines Auslandsaufenthaltes ist auch die Wahl nötiger Versicherungen. In Estland musst du einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz über die gesamte Dauer deines Aufenthaltes nachweisen. Wenn in Deutschland noch Versicherungspflicht besteht, zum Beispiel weil du an einer deutschen Hochschule eingeschrieben bist, kannst du in Estland mit deiner europäischen Krankenversicherungskarte zum Arzt gehen. Zusätzlich ist jedoch eine Auslandskrankenversicherung ratsam, um zum Beispiel Kosten für einen gegebenenfalls notwendigen medizinischen Rücktransport nach Deutschland abzudecken.

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