Transport in Ecuador

Inländische Fluggesellschaften in Ecuador:
TAME: www.tame.com.ec
AeroGal: www.aerogal.com.ec
Icaro: www.icaro.com.ec

Das öffentliche Verkehrsnetz Ecuadors ist gut ausgebaut, so dass das Land schnell und bequem erkundet werden kann.

Bahn und Bus

Busse sind das wichtigste Transportmittel im Land. Sie sind manchmal überfüllt, aber die Fahrpreise sind günstig (etwa ein US-Dollar pro Stunde Fahrtzeit). Es gibt zu jedem Reiseziel regelmäßig einen Bus, sodass Mietfahrzeuge grundsätzlich nicht notwendig sind. Nicht immer entsprechen der Stil des Fahrers und der Zustand des Busses dem, was man in Europa gewöhnt ist. Der Busbahnhof heißt in den größeren Städten "terminal terrestre", in kleineren Orten hält der Bus an der Straße oder ein wenig außerhalb des Ortes. Es ist nicht unüblich, dass Busse unterwegs kontrolliert werden, daher gilt: Pass immer bereithalten. Zuweilen ist es möglich, zwischen schnellen und langsamen Bussen zu wählen. Langsame Busse halten sehr oft an, wenn Passagiere am Straßenrand stehen und mitfahren möchten. Dadurch wird die Fahrzeit mitunter erheblich verlängert. Es gibt in kleinen Orten nicht immer Fahrpläne - der Bus fährt ab, wenn er voll ist und nimmt trotzdem unterwegs noch Passagiere mit. Außer an Feiertagen und an manchen Wochenenden sollte es kein Problem sein, ein Busticket zu bekommen. Es ist wegen der schlechten Stoßdämpfer sinnvoll, die hinteren Sitzreihen zu meiden und sich einen Fensterplatz mit guter Sicht im vorderen Teil des Busses zu kaufen.

Das ecuadorianische Eisenbahnsystem verfällt zusehends. Nach und nach werden immer mehr Strecken stillgelegt, Die zwei noch befahrenen Routen sind hauptsächlich Touristenattraktionen. Die bekanntere davon ist die spektakuläre Strecke Alausí – Nariz del Diablo, die andere ist die Strecke zwischen Quito und Area de Recreación El Boliche. Zum Teil dürfen die Touristen auf dem Dach mitfahren, was wunderbare Ausblicke auf die Umgebung bietet, aber auch schon zu Unfällen geführt hat.

Mit dem Mietwagen

Es ist eine spezielle Erfahrung, mit dem eigenen Fahrzeug in Ecuador unterwegs zu sein. Die wichtigste Verkehrsader ist die Panamericana, die das Land von Norden nach Süden durchzieht. Die Straße ist gut asphaltiert, aber dennoch nicht mit einer europäischen Autobahn zu vergleichen (Schlaglöcher, Breite, teilweise schlecht markierte Abzweigungen, etc.). Die wenigsten Touristen mieten sich in Ecuador ein Fahrzeug, da das öffentliche Transportnetz sehr gut funktioniert. Internationale Gesellschaften wie Avis und Hertz haben Niederlassungen nur in den größten Städten Ecuadors. Es dürfte schwierig werden, in Ecuador ein Motorrad zu mieten. Eine Alternative zum Mietauto ist es, einen (Taxi-)Fahrer anzuheuern.

Mit dem Flugzeug

Nicht zuletzt gibt es in Ecuador Inlandsflüge. Sie sind vergleichsweise günstig, die Ausnahme hierzu bilden Flüge zu den Galápagos-Inseln.

Mit dem Schiff

Auf den Flüssen des "Oriente" ist das Motorkanu bei Weitem das gängigste Transportmittel. Diese Boote sind nicht unbedingt komfortabel. Meist sitzen zwei von ca. 15 Passagieren zusammen auf einer harten kleinen Holzbank. Dennoch ist eine Fahrt mit einem solchen Boot auf dem braunen Flusswasser durch den Urwald ein unvergessliches Erlebnis. Das Gepäck wird am vorderen oder hinteren Ende des Bootes unter Planen verstaut. An abgelegeneren Orten werden statt des Motorkanus Kanus mit Paddel eingesetzt. Die Fortbewegung damit ist zwar anstrengender, die Fahrt aber umso faszinierender, weil die Stille des Urwalds nicht durch Motorengeräusche gestört und wilde Tiere dadurch nicht verscheucht werden.

Ein Besuch der Galapagos-Inseln schließt in der Regel eine Rundfahrt auf einer Yacht ein, da die meisten Inseln nur vorübergehend betreten werden dürfen und es nicht erlaubt ist, dort zu übernachten. Dazu werden Fahrten auf Booten verschiedenster Klassen angeboten.

Mit dem Taxi

In der Stadt mit dem Taxi zu fahren, ist bequem und unkompliziert. Der Fahrpreis sollte vor der Fahrt ausgehandelt werden. Aus Sicherheitsgründen ist es sinnvoll, darauf zu achten, dass man mit einem offiziell registrierten Taxi fährt. Außer in Quito gibt es kaum Taxameter. Nachts und an Feiertagen sind Taxifahrten bis zu 50 % teurer als gewöhnlich.

Stadtbusse und Straßenbahnen

Diese gibt es nur in größeren Städten und sind eine günstige Möglichkeit, das Stadtgebiet zu erkunden. Man sollte in Quito auf jeden Fall einmal mit dem ”Trole” fahren.

Mit dem Fahrrad

Fahrradtouren in Ecuador stellen eine Herausforderung dar, da eine Infrastruktur für Radfahrer nicht existiert und das Höhenprofil des Landes dem Fahrer in körperlicher Hinsicht viel abverlangt. Ersatzteile sind außerhalb der großen Städte sehr schwierig zu beschaffen. An manchen Orten kann man Mountainbikes ausleihen. Die bekannteste Radroute ist diejenige zwischen Baños und Puyo (60km, gute Asphaltstraße, Fahrt größtenteils bergab, schöne Landschaft).

Geführte Touren

Zahlreiche Orte in Ecuador sind nur auf geführten Touren zu erreichen, die man in Quito oder einer anderen größeren Stadt oder in der Nähe des Ausgangspunktes der Tour bucht. Auch für Individualtouristen kann so eine Tour spannend sein und von den (teilweise mehrsprachigen) Guides kann man eine Menge lernen. Die Angebote sind zahlreich und umfassen Trekking-, Tauch-, Dschungel-, Mountainbike- und Reittouren, um nur einige zu nennen. Touren auf den Galápagos-Inseln sind in Puerto Ayora zwar billiger, aber auch schwerer zu organisieren - besser ist es, in Quito zu buchen oder von daheim aus (teuerste Variante).

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