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Flora und Fauna in Deutschland

Nationalparks in Deutschland:
www.nationalpark-deutschland.com/

Deutschland zählt zu den westlichen Industriestaaten, die auch die Flächen außerhalb der Städte und Dörfer intensiv nutzen. Derzeit sind 29,5 Prozent der Staatsfläche bewaldet, sodass Deutschland zu den waldreichsten Ländern in der Europäischen Union zählt. Der größte Anteil der unbewaldeten Gebiete dient dem Anbau von Nutzpflanzen. Dazu zählen überwiegend Getreide (Gerste, Hafer, Roggen und Weizen), Kartoffeln und Mais, sowie zunehmend Raps. In den Flusstälern, unter anderem von Mosel, Ahr und Rhein wurde die Landschaft für den Weinanbau umgestaltet.

Flora

Abgesehen von den zahlreichen land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen sind Laubwälder typisch für die natürliche Vegetation Deutschlands. Ein besonderer Augenmerk liegt dabei auf den Buchenwäldern, die je nach Klima und Boden unterschiedlich ausgeprägt sind. Der „Kalkbuchenwald“ ist an das Vorkommen kalkhaltiger Böden gebunden und ist daher besonders auf der Schwäbischen Alb, der Fränkischen Alb, dem Weserbergland sowie in den Alpen verbreitet. Die Braunerde-Buchenwälder kommen vor allem in Norddeutschland häufig vor, sind jedoch oft in landwirtschaftliche Nutzfläche umgewandelt oder durch Fichtenforste ersetzt worden. Die bodensauren Buchenwälder wachsen auf sauren, eher nährstoffarmen Böden und sind insbesondere im norddeutschen Flachland weit verbreitet. Buchen bilden in vielen Fällen mit Eichen, Mischwälder.

In Berglagen tritt die Rotbuche meist gemischt mit Weißtanne und Fichte auf und bildet mit diesen die „Fichten-Tannen-Buchenwälder“. In den Alpen und im Mittelgebirge ist auch der Schluchtwald, d.h. ein an Schluchten situierter Wald, weit verbreitet. In ihm findet man typischerweise neben Ulmen und Eichen, deren Holz für Möbel genutzt wird, auch den Bergahorn.

Fauna

Im deutschen Laubwald leben unter Anderem verschiedene Marderarten, Hirsche, Rehe, Wildschweine und Füchse.

Marder sind hundeartige Raubtiere mit langgestrecktem, schlankem und geschmeidigem Körperbau. Ihr Fell ist meist braun oder schwarz gefärbt und ihr Schwanz sowie die Gliedmaßen sind relativ kurz. Sie ernähren sich vorrangig von Fleisch, wobei sie ein beträchtliches Beutespektrum aufweisen. Nicht selten werden sie als Schädlinge angesehen, stellen für den Menschen aber, abgesehen von durchgebissenen Bremsleitungen keine Gefahr dar. Otter, die den Großteil ihres Lebens im Wasser verbringen, sind eine Unterfamilie der Marder und leben an Flüssen, Seen und am Meer.

Der Rothirsch zeichnet sich durch ein besonders großes und weitverzweigtes Geweih aus, das jährlich abgeworfen und neu gebildet wird. Das Fell vom Reh ist wie beim Rothirsch im Sommer rotbraun, im Winter graubraun oder dunkelbraun. Männliche Rehe tragen ein Geweih und wiegen in der Regel zwischen 15 und 30 Kilo - ein Rothirsch bringt zum Vergleich stolze 100 und 150 Kilo auf die Waage.

Das Wildschwein ist die Stammform des Hausschweins. Wildschweine sind Allesfresser und sehr anpassungsfähig: in Berlin haben Wildschweine die stadtnahen Wälder erobert und dringen heute auch in die Vorstädte ein. Ihr Bestand um Berlin wird mittlerweile auf 10.000 Tiere geschätzt. Sie sind in der Regel scheu, in Städten suchen sie jedoch den Kontakt zu Menschen, da sie von ihnen gefüttert werden.

Der Rotfuchs bzw. der Fuchs ist ein Wildhund mit rötlichem Fell und einem Gewicht von circa sechs Kilo. Er ist ein scheuer Allesfresser, der auch in Stadtgebieten Präsenz zeigt. Dies ist vor allem deswegen wissenswert, da er ein gefährlicher Träger und Übertrager von Würmern, Parasiten und Krankheiten wie Tollwut ist.

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Deutschland


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