Bloß nicht! Tipps für Ungarn

Wie viel einfacher ist es, im alltäglichen Leben klar zu kommen, wenn man ein paar einfache Benimmregeln beachtet. Für Ungarn haben wir ein paar zusammengestellt, die dir das (Zusammen-)Leben leichter machen können.

Kulinarisches

Trug der stolze Ungar von einst seine Schlachten noch zu Pferde aus, finden diese heute oftmals am Kochtopf statt – und dies mit nicht weniger Ehrgefühl. Ganz davon abgesehen, dass die ungarische Küche vorzüglich ist, sollte der Gast nicht daran sparen dies auch lobend anzuerkennen. Doch selbst wenn der Braten mal etwas zu fettig, die Suppe zu würzig oder das Dessert zu mächtig war, sollte davon abgesehen werden, dies dem Koch vorzuwerfen. Denn was sein Essen betrifft, ist der Ungar sehr eitel und schnell beleidigt. Tu ihm also den Gefallen und belasse es bei reiner Höflichkeit.

Pünktlichkeit

Bloß nicht! Gepflogenheiten in der Schweiz

Ein paar Tugenden, die vor allem hierzulande sehr geschätzt werden, sind bei den Ungarn ganz und gar in Ungnade gefallen. In puncto Pünktlichkeit halten sie es da ganz so, wie ihre südländischen Freunde in Spanien, Italien oder Griechenland. Dies kann vor allem für Touristen zur wahren Geduldsprobe werden, wenn Busse nicht zu vereinbarten Zeiten eintreffen, Geschäfte erst später öffnen und Besprechungstermine spontan nach hinten verlegt werden. Hier gibt es nur eins zu tun: Entspann dich und passe deinen Rhythmus den örtlichen Gewohnheiten an. So ist Stress vollkommen ausgeschlossen.

Gesprächsthemen

Wie die meisten Länder hat auch Ungarn einige Themen aus der Geschichte, die nur mit äußerster Sensibilität oder am besten gar nicht angesprochen werden sollten. Für die Ungarn reicht da schon ein einziges Wort. Wird dies zur fortgeschrittenen Stunde in einer überfüllten Kneipe aufs Tapet gebracht, kann es schon mal zu heißen Diskussionen oder verzweifelten Schluchzern seitens der Ungarn kommen. Die Rede ist von “Trianon“. Der Vertrag von Trianon, ein Teil des Versailler Vertrages von 1920, sprach den Ungarn zwei Drittel ihres Landes ab. Somit lebten auf einen Schlag mehr als 60% ihrer Bewohner im Ausland. Das Volk war über diese Forderung so empört, dass von diesem Tage an ihre Flagge 18 Jahre auf Halbmast hing. Wirtschaft und Industrie litten so sehr unter dem Friedensvertrag, dass sich das Land bis heute nicht wirklich von den Schäden erholt hat.

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