Flora und Fauna in Costa Rica

Costa Rica bietet eine vielfältige Naturlandschaft, die durch die Artenvielfalt des Regenwaldes bestimmt wird. An den Küsten und in den Meeren finden sich zudem faszinierende Unterwasserwelten. Viele der Pflanzen und Tiere des Landes sind jedoch akutgefährdet.

Für diese Problematik solltest du eine gewisse Sensibilität entwickeln und Tiere nicht unter Stress setzen, keine präparierten Exemplare als Mitbringsel kaufen und natürlich auch keine Pflanzenschädigen. Den Lohn dafür bietet das Land mit seinen atemberaubenden Landschaften und dem vielfältigen Ökosystemen.

Flora

Einer der bekanntesten Bäume des tropischen Regenwaldes Costa Ricas dürfte der Kautschukbaum sein. Aus ihm wird Naturgummi hergestellt, ein Stoff, um den schon Kriege geführt wurden und der aufgrund des sich abzeichnenden Erdölmangels wieder in Mode kommt.

Im Regenwald finden sich auch Mahagonibäume, die in der Geschichte des Landes immer eine große Rolle in der Nutzwirtschaft gespielt haben. Das hat leider dazu geführt, dass natürliche Vorkommen dieser Bäume selten geworden sind. Häufiger sind sie daher auf Plantagen zu finden.

Wichtig für die Geschichte Mittelamerikas ist der Kapokbaum. Er zählt zu den Urwaldriesen und kann um die 60 Meter hoch werden. Die Ureinwohner haben ihm eine hohe spirituelle Bedeutung beigemessen. Aus diesem Grund gilt er in Mittelamerika noch immer als einer der wichtigsten Bäume. Ein Beispiel für das ausgetüftelte Ökosystem Regenwald stellt die Symbiose dar, die der Kanonebaum mit der Aztekenameise eingeht. Der Baum ernährt die Insekten, diese schützen den Baum wiederum vor Schädlingen.

Eine weitere bekannte Pflanze, die sowohl in der Natur als auch in der Nutzwirtschaft vorkommt, ist der Kakaostrauch. Die trockeneren Regionen des Landes werden von Goldbäumen bevölkert, deren Name durch sich von ihre Blütenfarbe herleiten lässt. Auch Mimosen sind anzutreffen, die ihre Blätter bei Berührung einklappen können. An den Küsten finden sich zudem Palmen und Mandelbäume.

Fauna

Mindestens ebenso vielfältig wie die Flora ist die Fauna Costa Ricas. Berühmt sind die mittelamerikanischen Wälder für ihre Raubkatzen, sowohl Jaguar als auch Puma kommen hier vor. Sie sind akut bedroht und äußerst selten. Solltest du einer Großkatze begegnen, brauchst du aber nicht in Panik zu verfallen. Die Tiere sind eher scheu und für Menschen ungefährlich – aber natürlich solltest du sie nicht unnötig provozieren. Verhalte dich einfach möglichst unauffällig.

Ebenfalls bekannte Säugetiere sind Kojoten, die hin und wieder in Costa Rica anzutreffen sind. Dazu kommen zahlreiche Kleinbären, Marderarten und Nagetiere. Außerdem bietet das Land eine Heimat für über 100 Fledermausarten.

Affen wie die Weißschulterkapuziner sind weit verbreitet und besitzen für den Reisenden einen hohen Unterhaltungswert. Auch Mantelbrüllaffen sind in Costa Rica heimisch und stellen die häufigste Affenart des Landes dar.

Sehr vielfältig ist die Vogelwelt des Regenwaldes. Kolibris und Papageien sind nur zwei Beispiele für den unglaublichen Artenreichtum. Auch Reptilien leben in Costa Rica, wie Krokodile, Schlangen (z.B. tropische Klapperschlange) oder Schildkröten(z.B. Karettschildkröte).

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