Anreise: Wie komme ich dorthin?
Fraser Island erreicht man per Fähre von zwei australischen Städten auf dem Festland: Hervey Bay und Rainbow Beach (beide ca. 300 km nördlich von Brisbane).
Es gibt auch Flüge von Maroochydore aus.
Aktivitäten: Was kann man dort machen?
Einmal auf der größten Sandinsel angekommen – Fraser Island ist knapp 20 mal größer als Sylt – geht ein absolute Offroad-Abenteuer los.
Auf den self-drive Touren fährt man am ersten Tag zum Lake Wabby. Der See kann zwar nicht mit besonders klarem Wasser überzeugen, bietet dafür jedoch ganz besonders viel von einer Sache die Fraser im Überfluss hat – feinsten Sand. Nachdem man sich einige Stunden am ersten Ausflugspunkt aufgehalten hat, geht es in das jeweils zugewiesene Camp, direkt am Meer. Der Strand an der Ostküste Frasers ist stark von 4WDs befahren.
Auch vor Dingos wird gewarnt, doch meist sind die Wildhunde nur auf der Suche nach Nahrung, räumt man diese also vorm Nächtigen gründlich auf, muss man sich keine Gedanken machen.
Am zweiten Tag führt die Tour zu einigen verschiedenen Sehenswürdigkeiten auf Fraser Island: im Norden der Insel gibt es mit den Champagne Pools, Indian Head und den Pinnacles gleich drei absolut sehenswerte Orte. Den Ausblick vom ‘Indian Head’ sollte man auf keinen Fall missen.
Ein weiteres Ereignis ist das Wrack der Maheno am Strand. Der ehemalige Luxusliner ist dort, auf dem Weg zu seiner Verschrottung in Japan, gestrandet und seitdem eine Art Überwasser Riff, dass man auf keinen Fall auslassen darf. Doch Vorsicht: hier gilt ebenso wie bei den Sandsteinen, den Pinnacles: nur gucken, nicht anfassen! Andernfalls gibt es sehr hohe Strafen.
Am letzten Tag des Allrad-Abenteuers verbringt man den Großteil des Tages am Highlight Frasers: dem Lake McKenzie. Dieser im Inselinneren gelegene See ist einer der absoluten Hohepunkte jedes Australien-Aufenthalts, denn er überzeugt mit glasklarem Wasser und einem Strand, der im Duell mit dem Whitehaven Beach auf den Whitsundays nur knapp den kürzeren zieht. Ein entspannter Tag an diesem See bildet den perfekten Abschluss eines jeden Fraser Island - Aufenthalts.
Unser Tipp: Eine Self-Drive-Tour vermittelt das "Cast-Away"-Gefühl deutlich besser als eine geführte Tour, die in großen Bussen mit zehn bis 15 Leuten abgehalten werden.
Übernachtung: Wo kann ich schlafen?
Wer mit einer Tour reist, übernachtet jeweils die Nacht vor und nach der Überfahrt in einer Herberge auf dem Festland.
Währed einer Self-Drive-Tour schläft man in geräumigen Drei- bis Vier-Mann-Zelten direkt am Strand.
Wer sich für eine geführte Tour entscheidet, wohnt in etwas luxuriöseren Unterkünften, in einem der kleinen Orte auf Fraser.